7 Dinge für einen reisetauglichen Discovery 4

7 Sachen sollten es in der ersten Umbaustufe sein, die den Bronze farbigen Land Rover Discovery 4 aus 2016 richtig reisetauglich machen sollten.
Folgende Teile wurden in der ersten Umbaustufe durch OEMplus verbaut:

  1. der OEMplus Unterfahrschutz in schwarz, Motor und Getriebeschutz in Alu Natur
  2. die nur bei uns erhältlichen delta4x4 Felgen für den LR4 in schwarz mit etwas glanz
  3. unsere neuen OEMplus Treeslider, wie immer verzinkt und gepulvert
  4. die voll integrierten LazerLamps Triple­R 750 Elite2
  5. den original Land Rover Schnorchel (abgedichtet)
  6. ein Doppelbatteriesystem für Fahrzeuge mit Stop Start und Unterverteilung im Fahrzeug
  7. Reserveradhalter für das Heck

Die Ansprüche an ein Reisefahrzeug sind vielfältig, aber um einen Grundausstattung zu schaffen haben wir diesem Discovery 4 erstmal das Nötigste verbaut.
Der OEMplus Unterfahrschutz in schwarz soll das dezente aber kraftvolle Auftreten des Fahrzeuges unterstreichen. Der Motor und Getriebeschutz verhindert sicher das Eindringen von Ästen an sonst kritischen Stellen, zudem hilft er dabei sicher über Hindernisse zu rutschen.
Die einmaligen und zeitlos designten Delta 4×4 Schmiedefelgen in 9×18 ET30 mit 265/65R18 BF Goodrich KO2 Reifen geben dem Fahrzeug ausreichend Grip in fast jedem Gelände. Die maximale Reifenbreite die wir mit der Felge empfehlen ist 285/60R18.
Erstmals haben wir bei diesem Fahrzeug unsere neuen OEMplus Treeslider verbaut. Natürlich sind auch diese wie auch unsere Rockslider feuerverzinkt und pulverbeschichtet. Anders als üblich rosten unsere Stahlteile nicht nach dem ersten Winter.
Das Markenzeichen von OEMplus darf auch bei diesem Land Rover nicht fehlen. Als erste Firma haben wir bereits 2016 auf der Abenteuer Allrad die Lazer Lamps Triple­R vollständig im Kühlergrill integriert präsentiert. Der Mehrwert an guten Licht ist unbeschreiblich, Touren bei Dämmerung oder Dunkelheit werden so zu einem entspannten Reisegenuß.
Bei der Auswahl des Schnorchels haben wir zu dem originalen von Land Rover gegriffen, er wurde abgedichtet montiert und soll so sicher gegen Wasserschläge schützen. Ein absolut dichtes System macht nur bedingt Sinn, mehr dazu erfahren Sie zu diesem Thema in unserem Beitrag zu Schnorchel.
Aktuell sind wir das einzige Unternehmen was auch bei Fahrzeugen mit Stop/Start ein gut verstecktes Doppelbatteriesystem verbauen kann. Die Zusatzbatterie sowie die komplette Unterverteilung wird hinter der Kofferraumverkleidung versteckt, von hier aus werden diverse 5Volt USB Ladedosen versorgt, ein Funkgerät, die Engel Kühlbox, die Umfeldbeleuchtung am Dachträger sowie einige Lampen im Innenraum. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit einem Solarpanel die Verbraucherbatterie und Starterbatterie zu laden.
Ein Reserveradhalter von Nakatanenga rundet die Ausstattung ab. Der Träger ist aus Edelstahl und sollte somit ein Autoleben lang halten.
Unser Leichtgewicht mit 18kg liegt auf dem Dach, der OEMplus Adventure Line Dachträger erfreut alle Besitzer mit kleinen Details die eine Nutzung sehr komfortabel machen. Standardmäßig hat jeder Dachträger 2 Befestigungspunkte für Funkantenne und Rückfahrscheinwerfer, links und rechts je eine 195cm lange Kederschiene in der die extra angepassten OEMplus Tarps eingezogen werden können. Wer seitlich oder auch vorn weitere Scheinwerfer verbauen möchte kann das Problemlos machen, fliegende und störende Kabel verschwinden einfach in den Alurohren des Dachträgers.
Weitere Informationen zu Dachträgern gibt es in unserer Rubrik Dachträger.
 

Land Rover Discovery für Jäger

Der Land Rover Discovery soll hauptsächlich als Fahrzeug für das Jagdrevier eingesetzt werden. Der Auftraggeber möchte das alle Teile möglichst unauffällig und klapperfrei verbaut werden.

Erste Ausbaustufe für die Jagd

Bevor auf die eigentlichen Kundenwünsche eingegangen werden konnte, mussten zuvor entstandene Defekte behoben werden. So wurde das bereits verbaute Doppelbatteriesystem (DBS) wegen Funktionsuntüchtigkeit entfernt. Zusätzlich zu dieser Arbeit sind sehr viele elektronische Schäden aufgefallen, die auf eine unfachmännische Installation zurück zu führen sind und behoben wurden. Dabei wurden defekte Kabel wurden, Steuergeräte ordentlich verlegt und befestigt.
Das alte DBS wurde gegen das vor-konfektionierte OEMplus DBS System ersetzt.
Die defekte Varta Starterbatterie wurde gegen eine hochwertige Odyssey Extreme getauscht. Mit dieser Batterie kann die von uns nachgerüstete Standheizung problemlos 3-4 Mal direkt hintereinander betrieben werden.

Die OEMplus Stromverteilung im Kofferraum versorgt alle Verbraucher mit Strom, die nicht original zu dem Fahrzeug gehören. Dabei ist alles so verbaut und verkabelt das es mindestens Herstellerqualität hat. So integrieren sich unauffällig in der Mittelkonsole jeweils vorn und hinten eine 4,8A Doppel-USB-Ladedose, mit der problemlos, neuere elektronische Geräte schnell geladen werden können.
 

Unter dem Fahrersitz befindet sich bereits eine Vorbereitung für ein später zu installierendes Funkgerät. Auf dem Armaturenbrett ist Strom sowie ein Halter installiert, der entweder eine Handyladeschale oder ein Navigationssystem aufnehmen kann. Im Kofferraum wurde eine zusätzliche 12Volt Steckdose installiert und mit Dauerplus versehen. Die Stromversorgung für die Kühlbox ist ebenfalls vorbereitet. Die Kofferraumbeleuchtung kann neu zusätzlich über einen Taster geschaltet werden.

Licht gehört zu einer der Spezialitäten von OEMplus. Daher hat auch dieses Fahrzeug, die sauber, im Kühlergrill integrierten, Lazer Lamps Triple-R750 Elite2, erhalten.

Eine Neuerung ist der zusätzliche Rückfahrscheinwerfer. Nach etlichen Tests ist die Wahl auf einen Scheinwerfer der Firma Baja gefallen. Der Scheinwerfer ist neben der Abschleppöse installiert und schränkt die Funktionalität der Öse nicht ein. Er kann als Arbeitsscheinwerfer vom Kofferraum oder von vorn geschaltet werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit den Scheinwerfer mit dem Rückwärtsgang zu aktivieren (nicht im Straßenverkehr zugelassen).

Baja Rückfahrscheinwerfer

 
Lichtausbeute des Rückfahrscheinwerfers

 
 
 
Für Seilwinden kommen bei uns nur hochwertige Hersteller in die Auswahl. Diesmal sollte es eine WARN Zeon 10-S sein. Diese Winde wurde bis jetzt noch nie verdeckt in einem Discovery SDV6 verbaut. Wir haben einen neuen Halter konstruiert, der diese Winde aufnehmen kann. Die Steckverbindung für die Kabelfernbedienung oder den Funkempfänger haben wir optisch dezent in die Stoßstange integriert.
Erstmaliger Einbau einer Warn ZEON 10-S an einem Discvovery SDV6

 
Verdeckter Seilwindeneinbau – unauffällig und schön

 
 
Die Delta4x4 WP Felge sowie einige weiter Akzentteile wurden schwarz lackiert, um dem Fahrzeug einen stimmigeren Look zu geben. Schwarz und unauffällig ist auch der OEMplus Unterfahrschutz und für das Revier unerlässlich, der OEMplus Kompressorschutz.
Delta4x4 WP Felge

 
In der 2. Umbaustufe wird es weitere Features geben, die das Jägerherz höher schlagen lassen…
Vorher

 
Nachher

 
 

Teil 6: Innenausbau zur Abenteuer Allrad 2017

Überall wo unser Ungetüm steht oder vorgefahren wird, zieht es Blicke auf sich. Da mit den integrierten Scheinwerfern die diesjährigen äusseren Verbesserungen abgeschlossen sind, widmen wir uns auf die Vorbereitung auf die Abenteuer Allrad dem Innenausbau.

Innenausbau: Sitze, Batterien, Beleuchtung, Elektronik

Bevor der Discovery jedoch ausgestellt werden kann, heisst es Abschied nehmen. Für 8 Wochen müssen wir uns trennen. Die vielfach besprochenen Optimierungen stehen also an. Diese sind sehr allumfassend und betreffen die rostigen Prospeed und Kaymar Teile, die Elektronik und z.T. den bisherigen Innenausbau bis die eigentliche Arbeit anfangen kann.
Im Innenraum wurde aus dem eigentlichen 7-Sitzer ein 2-Sitzer gemacht. Die dritte Sitzreihe wich aus Gewichtsgründen einer vorübergehend installierten Spanplatte. Die zweite Sitzreihe einer Spanplatte auf der eine SnoMaster 82-D Kühlbox montiert wurde. Die 2. Batterie ist im ehemaligen Fussraum der 3. Sitzreihe untergebracht gewesen und wurde durch eine kleinere Batterie, die sich jetzt im Motorraum am Sicherungskasten befindet, ersetzt. Erweiterungsmöglichkeiten für weitere Batterien wurden versteckt in der Verkleidung der 3. Sitzreihe geschaffen. Ein An-/Aus-Schalter („Knochen“) für die Seilwinde wurde im Motorraum angebracht. Die Winde soll nur nach Bedarf Strom bekommen und geht direkt auf die 2. Batterie.
Im eigentlichen Fahrgastinnenraum wurde nach und nach die SE Ausstattung zu einer HSE Ausstattung umgebaut. Den Anfang machten die elektrisch verstellbaren und beheizbaren Sitze sowie die Ambiente Beleuchtung. Dazu musste die Mittelkonsole auseinander gebaut und mit neuen Tastern versehen werden. Die Türverkleidungen bekamen LEDs (= Ambiente Beleuchtung). Im Zuge dieser Optimierungen wurde die komplette Innenbeleuchtung auf LED umgestellt. Die Kofferraumbeleuchtung ist über einen separaten Taster bei geöffneter Heckklappe zusätzlich schaltbar.
Die Nutzfläche des eigentlichen 7-Sitzers blieb bislang ungenutzt. Daher wurde die gesamte Innenverkleidung der 3. Sitzreihe mit der eines 5-Sitzers getauscht. So kann der Raum sinnvoll genutzt werden. In der Heckverkleidung wurden ein 230V Spannungswandler und 12V Steckdosen sowie ein Schalt- und Sicherungskasten installiert. Mit extra Anschluss für die Kühlbox und zum Laden der Batterien mittels Solarpanel.
Der professionelle Einbau des neuen CB-Funk-Geräts unter dem Beifahrersitz und des Garmin Navigationsgerät findet ebenso Beachtung wie weitere neue Steckdosen im Cockpit und der Mittelkonsole.

Optimierung des Dachträgers

Zu beachten ist zudem der neue Dachträger für den Disco in Verbindung mit dem Dachzelt. Diese Konstruktion ist noch in der Testphase und wird ausgiebig getestet, ob es so bleibt oder weiter verbessert wird. Das Gewicht wurde um ca. 50% reduziert. Einen Tisch beherbergt der Dachträger als Gimmick ebenso, wie verbesserte Aufnahmen für das Dachzelt. Zu bestaunen ist der Discovery zum heutigen Stand (04.06.2017) vom 15. – 18.06. 2017 an der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen am Stand Z68.

Integrierte Scheinwerfer: es werde Licht – Teil 5

Im vierten Teil unsere Serie erzählte ich bereits etwas über die Fahrzeugelektronik und die Probleme, die sie bereiten kann. In diesem Kapitel beschränke ich mich auf die durchlaufende Entwicklung mit den Zusatzscheinwerfern, und die Lösung: im Kühlergrill integrierte Scheinwerfer.
Wie bereits geschrieben, haben wir auf dem Dachträger die T24 von Lazer Lamps montiert. Der Lichtbalken sieht schon mächtig gewaltig aus, beleuchtet aber die Motorhaube aufs Gröbste und ist für den Einsatz auf der Strassen nicht geeignet. Im Gelände kann man geteilter Meinung sein. Für Schnee, Regen, Graupel, etc. eignet sich die T24 nicht und da nicht immer schönstes Wetter ist, muss man fairer Weise sagen, dass dieser Lichtbalken eher zum Protzen ist, als dass er überhaupt hilft. Er ist so hell, dass man auf der Strasse (wo er ja nun auch keine Zulassung hat) das Fernlicht des Gegenverkehrs weit überblendet und man entgegenkommende Autos nicht sehen kann.

Die Abhilfe: integrierte Scheinwerfer

Was ist also nun die Lösung? Bei früheren Fahrzeugen hatte ich Zusatzscheinwerfer mittels einer Metallplatte hinter das Kennzeichen gesetzt. Das ist aufgrund der neuen Stossstange und auch der Seilwinde nicht möglich. Abgesehen davon, ist das Kennzeichen jetzt seitlich und nicht mehr mittig zentriert.
Somit blieb nur noch die Lösung im Kühlergrill integrierte Scheinwerfer zu installieren. Den passenden Halter und die Kabelsätze sind erst seit 2016 durch OEMplus auf dem Markt gebracht worden. Somit war klar, dass die Lösung zur Unterstützung des Fernlichts, welches für die meisten Zwecke völlig ausreichend ist, die integrierten Scheinwerfer sein sollen. Das Schöne an dieser Lösung ist zudem, dass diese Scheinwerfer für den Betrieb auf auf öffentlichen Strassen zugelassen sind.
In unserem Fall wurden zwei Lazer Lamps Triple-R 750 Elite2 verbaut. Diese geben einen guten Mix für den on- und offroad Einsatz. Für die Streuung des Lichtkegels können sie mit einem 10-15° Streuwinkel ausgestattet werden. So wird das Licht ein wenig breiter, was beiden Einsatzzwecken zugute kommt.
 

Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)

Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel ohne aktiven integrierten Scheinwerfern

Fast am Ziel: Fahrzeugelektronik, ohne sie geht nichts – Teil 4

In diesem Teil der Entwicklungsgeschichte unseres Land Rover Discovery geht es primär um Fahrzeugelektronik. Den Start des Umbaus ist im ersten Teil zu finden.

Die Fahrzeugelektronik und ihre Tücken

Dass Fahrzeuge mit immer mehr Elektrik vollgestopft werden, ist ein offenes Geheimnis. Immer mehr elektronische Helfer unterstützen uns Fahrer. Genau das macht das Fahren angenehm, birgt aber auch Hindernisse und Hürden, die bei anderen „klassischen“ Fahrzeugen, die sonst im Offroad-Bereich umgebaut werden, nicht auftreten. Dies Fahrzeuge sind von der Fahrzeugelektronik aus, einfacher gehalten.
Jedem Offroader ist „IBS“ – Intelligent Battery System – ein Begriff. Das Hauptaugenmerk sollte auf dem Wort intelligent liegen, ist es aber nicht. Diese Technologie ist für den Stand der Fahrzeuge vor Discovery 3/4 ausgelegt und nicht für neuere Fahrzeuge. Mit dem Einbau einer zweiten Batterie und dem IBS fing im Fall von unserem Lord Vader der Spass erst an. Als ich meinem Vater (einem sehr versierten Schrauber) den Schaltplan zeigte, meinte er sofort, dass das nicht funktionieren kann und so kam es auch!
Ständig eine leere Batterie liessen auf einen unbekannten Verbraucher im Bordnetz vermuten. Der einzig neue Verbraucher ist die Seilwinde gewesen. Diese wurde abgeklemmt und immer noch ist die Batterie leer gewesen. Dass die Horntools Seilwinde durch ihre „intelligente“ Bauform des Anschlusses für die manuellen Steuerung ebenfalls einen Kriechstrom zuliess, ist kein schöner Fakt, aber Tatsache, der zu einem späteren Zeitpunkt optimiert wird.

Was ist also das Problem?

Neuere Fahrzeuge verfügen über ein so genanntes Batteriemanagementsystem (BMS), welches im Regelbetrieb (mit laufendem Motor) die Verbraucher kontrolliert und im Ruhezustand eine Ruhespannung von 0.5 A, auch für verschiedene Assistenzsystem (Regulierung Luftfahrwerk, Überwachung etc.), aufweist. Das IBS, welches in regelmässigen Abständen anfragt, ob genügen Spannung zwischen den Batterien vorhanden ist, tut dies auch bei ausgeschaltetem Motor. Dabei wird zudem das BMS und die gesamte Fahrzeugelektronik in Betrieb genommen. Somit sind alle Verbraucher, wie z.B. Steuergeräte, für 20 Minuten aktiv, bevor sie sich wieder abschalten. Das Ergebnis ist selbsterklärend: Im Standbetrieb, bei ausgeschaltetem Motor, liegt der Verbrauch über der Ruhespannung und da sich beide Batterien von der Spannung her ausgleichen, saugen sie sich gegenseitig leer. Vielen Dank IBS!

Probleme mit der Fahrzeugelektronik beheben

Der o.g. Vorgang beschränkt sich aber nicht nur auf die Fahrzeugelektronik des Land Rover Discovery sondern gilt stellvertretend für alle modernen Fahrzeuge mit BMS. Eine Abhilfe kann ein wirklich intelligenter Mechaniker mit einem Stromstossrelais schaffen, welches im Kreislauf des BMS eingebunden ist und mit ihm zusammen arbeitet. Nach ca. einem Jahr mit angeblichen Batterieproblemen, kaputter Batterie, etc. wurden wir bei bei OEMplus fündig und uns konnte endlich geholfen werden. Solche Stromstossrelais sind unabhängig der Fahrzeugmarke bei OEMplus erhältlich.
Im Fahrzeugelektronik-Bereich gehören ebenso Zusatzscheinwerfer. Konnte man früher noch den Geberstrom vom Fernlicht abzweigen, geht das bei neueren Fahrzeugen nicht mehr. Zusatzscheinwerfer müssen wie viele andere Änderungen auch programmiert und mit extra Kabelsätzen angeschlossen werden. Innerhalb des Windschilds unseres Prospeed Dachträgers wurde eine Lazer Lamp T24 verbaut. Angeschlossen mit einem extra entwickelten Kabelsatz von OEMplus wurde ein Taster in den Dachhimmel neben der Innenbeleuchtung installiert. Der Taster schaltet den Lichtbalken entweder zusammen mit dem Fernlicht oder konstant als Arbeitslicht.

Der dritte Akt: Die Verbesserung der Offroadtauglichkeit

Nachdem die groben äusseren Sachen verbaut wurden, die ersten Testläufe durchgeführt wurden, mussten Optimierungen der Offroadtauglichkeit her. Das Wort wird wohl häufiger vorkommen, denn zu optimieren gibt es immer viel. Es geht dabei nicht nur um die Optimierung der Qualität der durchgeführten Arbeiten sondern auch um Materielles und natürlich um den Fahrspass.

Optimierung der Offroadtauglichkeit 1: Heckstossstange

Zu aller erst musste die Heckschaufel entfernt werden. Der Mudtech Unterfahrschutz unter der Heckstossstange arbeitet wie eine Schaufel. Es sieht zwar toll aus, aber ist im Gelände wenig hilfreich und schränkt die Offroadtauglichkeit massiv ein. Völlig oder zum teil abgerissene Heckstossstangen sind bei Discovery Fahrern ein oft gesehenes Problem.
Die Konsequenz ist gewesen, dass die originale Heckstossstange durch eine Kaymar Stahlstossstange mit Reserveradträger und Kanisterhalter ersetzt wurde. Auch hier ist vor Montage Vorsicht geboten! Die Heckstossstange ist nicht feuerverzinkt und rostet schneller als einem lieb ist. Es empfiehlt sich die Stossstange zum Feuerverzinken zu geben, die jeweiligen Halter sollten der Prozedur ebenfalls unterzogen werden. Die Heckstossstange ist von der Art eine definitive Verbesserung der Offroadtauglichkeit, auch wenn sie nicht zu 100% ins Konzept passt und recht schwer daher kommt.
Was zudem weniger gut gelöst ist der Verschluss der Halter für das Reserverad und den Reservekanister. Sicher definitiv und bombenfest, aber endlos schwer aufzumachen. Meine Frau und auch gestandene Männer haben Probleme die beiden Ausleger zu öffnen und zu schliessen. Gut gelöst ist hingegen der Halter für die CB-Funk Antenne. Dieser sitzt gut versteckt neben dem Halter für den High Jack. Einige mäkeln, die Antenne würde nur nach hinten abstrahlen und nicht nach vorne – komisch nur, dass ich mit meiner 2m langen Antenne, die auch weit über das Dachzelt hinausragt, besten Empfang habe und andere mit Magnetfuss nicht. Könnte natürlich auch an der Einstellung mit dem SWR Meter oder eben doch am Benutzer liegen 😉

Optimierung der Offroadtauglichkeit 2: Frontstossstange

Das besagte Problem der tiefhängenden Front wurde durch eine neue Frontstossstange gelöst. Diese ist wohl das markanteste Zeichen des Discovery. Die Stossstange hat einen verbesserten Böschungswinkel und ist in diesem Fall aus Aluminium. Als bisher Einzige ihrer Art verbessert sie die Offroadtauglichkeit enorm.
Diese quasi Einzelanfertigung ist natürlich auch noch verbesserungswürdig, aber für den Anfang in Kombination mit einer Seilwinde ausreichend.
Zur vollendeten Funktionsfähigkeit wurde kurz herum der Lionparts Frontschutz an die neue Front angepasst, welches auch nur vorübergehend ist. Die neue Frontstossstange bedingt ebenfalls einen neuen Spritzwassertank für das Scheibenwasser. Auch hier ist die Konstruktion verbesserungswürdig und finale Anpassungen müssen gemacht werden, so dass die Sensoren für den Füllstand richtig arbeiten und der Tank vollkommen dicht ist. Wie bereits gesagt, erscheint das Wort Optimierung wohl öfters 😉
Während die o.g. Arbeiten gemacht wurden, wurde die silbrige Front schwarz lackiert, ebenso der eine seitlich verbliebene Lufteinlass. Der Disco hat im Zuge der Umbaumassnahmen den Beinamen „Lord Vader“ bekommen, der auf der Motorhaube statt des originalen Schriftzugs thront.

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Das zweite Kapitel: Unterfahrschutz für den Discovery

Nachdem im ersten Teil unsere Serie über den Umbau unseres Land Rover Discovery 4 die ersten Schritte geschrieben wurde, geht es an die nächste Stufe: den Unterfahrschutz.
Die Anfänge wurden gemacht, nun müssen weitere An-, Aus- und Umbauten recherchiert, geplant und initiiert werden. Die Suche nach geeigneten Material stellt sich für Fahrzeuge der Land Rover Kategorie Discovery schwieriger aus als für Defender. Der Aftermarket ist deutlich kleiner und die Preise, aufgrund der Nachfrage oftmals höher.
In der Schweiz gab es zum damaligen Zeitpunkt keine spezialisierte Werkstatt, die sich auf die Optimierung des Unterfahrschutzes von Discos spezialisiert oder sich mit den fahrzeugspezifischen Charakteristika auseinandergesetzt hat. Das hat sich vielleicht ein wenig geändert, aber für wirkliche Spezialisten ist dieser Markt wahrscheinlich zu klein. Nicht jeder ist schliesslich so ein Freak wie ich 🙂

Verwendungszweck

Jeder der Zürich kennt weiss, dass es nicht viel Platz für grosse Fahrzeuge gibt. Somit ist ein Kriterium für uns die Alltagstauglichkeit, auch in einer Stadt. Zudem sollte es für den Offroad-Alltag ebenso genutzt werden können, als auch für entspannte Reisen. Mit unseren vorherigen Erfahrungen aus Reisen wussten wir bereits, worauf es ankommt. Die Langstreckentauglichkeit ist mit der Luftfederung gegeben. Die Land Rover Sitze haben uns schon immer gefallen, somit wurde in diesem Stadium weniger auf den Innenraum Acht genommen. Im Vordergrund standen nun der komplette Unterbodenschutz und der Schutz der wichtigsten freiliegenden Teile. Angefangen von der Skid Plate, der Motorschutzplatte und dem Kompressorschutz bis hin zum Schutz des Differentials und der Heckstossstange.

Unterfahrschutz und allerlei Optimierungen

Vorne angefangen haben wir uns für einen Unterfahrschutz von Lionparts entschieden, der optimiert für die originale Front des Discovery ist. Nur so kann der optimale Schutz der Front sicher gestellt werden. Auf unseren ersten Geländefahrten merkten wir schnell, dass trotz ausgefahrenem Fahrwerk und nicht so steilem Winkel die Stossstangen (vorne wie hinten) recht tief hängen und somit potentiell gefährdet sind. So wurde zudem die Heckstossstange mit einem Schutz von Mudtech versehen, der sich jedoch als weniger sinnvolle Investition herausstellte. Bei steiler Bergauffahrt fungiert er wie eine Schaufel und sammelt Gräser, Steine, Erdreich und alles mögliche mit auf, was dann schlussendlich innen in der Heckstossstange oder auf deren Schutz liegen bleibt. Der Unterfahrschutz der Heckpartie muss also optimiert werden!
Von Mudtech wurde ebenso das wohl jedem bekannte Anitas eingebaut, also eine elektronische Höherlegung, die zusätzlich zum Standard aktiviert werden kann. Besitzer des Anitas sollen sich nicht wundern, dass es oft zu Fahrwerksfehlern, Aufhängungsfehlern oder dem plötzlichen Aufleuchten der Anhängerbetrieb-Betriebsleuchte kommt. Das Anitas gaukelt dem fahrzeugspezifischen System allerlei Blödsinn vor, vor welchem ich aus der Retrospektive nur abraten kann.

Meine Empfehlungen

Meine persönliche Empfehlung ist bei der Verwendung von grösseren Rad-Reifen-Kombiantionen mit Rods zur arbeiten. Diese können beim Räderwechsel innerhalb von Sekunden (de-)montiert werden oder man lässt sie einfach das ganze Jahr über montiert. Es empfiehlt sich sie auf 2.5cm einzustellen, so ist ein Kompromiss auch mit der LR-eigenen Höherlegung geschaffen. Man kommt dann 5cm weniger hoch, aber selbst bei extremer Verschränkung, noch härterem Fahrwerk macht das den Braten auch nicht mehr fettig, die empfindlichen Teile am Unterboden sind somit geschützt.
Weiterhin empfiehlt sich eine professionelle Einstellung des Luftfahrwerks, der Höhe und der Spur. Bei Offroadumbauten, bei denen es ans Fahrwerk geht, sollte das unbedingt in diesem Stadium gemacht werden, um böse Überraschungen vorzubeugen.

Unterfahrschutz: 2. Runde

Aber zurück zum Unterfahrschutz! Die originale Motorschutzplatte ist bereits schwer genug, aber  ein wenig dünn. Gut Produkte von Rasta bewachen nun Motor und Getriebe. Eine neue Alternative entwickelte auch OEMplus. Anfänglich bin ich vom Schutz für Kompressor- und Kompressortank überzeugt gewesen. Jedoch sind auch hier einige Überlegungen zu den Produkten von Prospeed geboten. Der originale Kompressorschutz ist aus Plastik und leicht auf der Fahrerseite unter der Hecktür zu finden. Der Tank hat überhaupt keinen Schutz, was im Endeffekt auch nicht schlimm ist. Ein Schutz kann sinnvoll sein, dann müsste dieser jedoch regelmässig gereinigt werden, sonst sammelt sich Dreck und Unrat in diesem und der Lufttank für das Luftfahrwerk rostet von unten durch. Doofe Sache an sich; bei mir wird er wohl auch bald ersetzt werden.
Der Kompressorschutz von Prospeed ist leider so tief, dass er nun der tiefste Punkt vom Fahrzeug ist. Bereits bei „kleinen“ Kanten, schleift man mit dem Kompressorschutz über Kanten und nicht mit den Rockslidern, die ebenfalls von Prospeed kommen. Zudem ist der Kompressorschutz geschlossen und nicht offen, so dass z.B. Dreck herausfallen kann. Sonst bietet sich das gleiche Bild, wie beim Kompressortankschutz.
Der Asfir Diffenrentialschutz ist eine der sinnvollsten Investitionen am Auto. Bei ausgewaschenen Wegen hängt der Disco recht tief und die Auspuffanlage liegt schnell auf. Mit dem sauschweren Differentialschutz wird Gröbstes an den Endrohren verhindert, jedoch haben sich auch hier bei mir schon beide Rohre durch Aufsetzen verzogen, so dass sie mörderisch am Differentialschutz klappern. Also nehmt immer ein bisschen Gummi von einem alten Pneu und hitzebeständiges Tape für den Notfall mit. So kann es dazwischen geklemmt werden. Kleine Information am Rande: In 2017 werden von OEMplus auch noch zwei weitere Alternativen vorgestellt, die das Unterfahrschutz-Programm komplettieren.

Exkurs: Meine Meinung zu ein paar Produkten

Ein kurzes Wort noch zu den Prospekt Produkten. Im Einsatz bekommen die Rockslider durchaus Kratzer, die zu rosten beginnen. Das Problem verstärkt sich im Generellen, wenn man im Winter unterwegs ist. Die schwarze Farbe blättert ab. Vor Montage empfiehlt sich somit das Feuerverzinken. Das gilt ebenso für die Heckleiter und den Dachträger von Prospeed. Die Heckleiter ist mit dem nach unten gezogenem Bügel und den kleinen Haltegriffen das wahrscheinlich beste Produkt für den Discovery in diesem Bereich. Jedoch ist die Rostbeständigkeit mangelhaft.
Der Dachträger ist eine Pracht für sich. Mit 23kg aber kein Leichtgewicht. Mit unserem „Family 160“ Dachzelt vom deutschen Hersteller Autocamp fahren wir somit immer am Limit der Dachlast. Das ist aber egal, da die Aussenrohre nicht belastet werden dürfen, denn diese verbiegen sich ganz gerne. Es gibt Querstreben, die man unbedingt nutzen sollte, jedoch hat man dann fast eine Handbreite Luft zwischen Träger und Dachzelt, was dem Spritverbrauch nicht gerade entgegen kommt.
Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Heckleiter zu montieren, sollte wissen, dass die Klebefläche der Auflage am oberen Ende der Leiter im Sommer warm wird und unter viel Gewicht sich gerne bewegt und so die Gefahr besteht, dass die Leiter abreist. Es empfiehlt sich somit eine ergänzende Befestigungsmethode.
Diese zweite Ausbaustufe war wohlmöglich die vorerst umfangreichste Investition und Veränderung am Auto. Trotz zusätzlichem Gewicht haben sich bereits im Gelände der Unterfahrschutz und die Fahrwerksoptimierungen bewehrt.
Das Ergebnis kann sich sich durchaus sehen lassen.

Land Rover Discovery 4: Umbau – Teil 1

Endlich war es soweit! Überglücklich und voller stolz präsentierte ich meiner Frau die Idee unseren treuen, roten Land Rover Freelander 2 gegen einen 3 jährigen Land Rover Discovery 4 zu tauschen.
 

Land Rover Freelander 2 zu Ostern im Schnee
Land Rover Freelander 2 zu Ostern im Schnee

 
Die Begeisterung hielt sich  in Grenzen. Ich wurde auf den Boden der Tatsache zurück geholt: „Bonzenkarre“, „Diplomatenauto“, „zu gross“, „zu teuer“ und „es ist nicht rot“ waren die Antworten.
Als wir dennoch an einem Sonntag Nachmittag bei unserem Garagisten in Chur vorbei fuhren, bei dem wir schon den Freelander gekauft hatten, war die Ernüchterung noch grösser. „Der Defender sieht aber schöner aus“, entgegnete es mir – die Heritage Edition ist gemeint gewesen. Mit „schönen runden Lichtern!“ Als ob mich das interessiert hätte! Natürlich entgegnete ich mit allerlei (Halb-)Fachwissen, dass der Defender kein Automatikgetriebe hat, die Motorlampe selten nicht leuchtet, das Dach undicht ist, man maximal 130 km/h fahren kann und sich dann anbrüllen muss, um etwas zu verstehen, usw. Bei einem Land Rover Discovery ist das natürlich nicht so! (Denkste!)
Eine Probefahrt eine Woche später sollte es richten, sofern der Discovery noch zu haben ist, denn es gab schliesslich noch andere Interessenten. Bei der Probefahrt wurde ich ein zweites mal auf den Boden der Tatsachen zurück geholt:
Ich: „Merkst Du die Luftfederung und das 8-Gang-Automatikgetriebe?“
Sie: „Nein.“
In Gedanken: „Na schönen Dank auch!“
Immerhin klappte das Einparkieren, die Schaltwippen machten natürlich was sie wollten, alles nicht so wie beim Freelander. Dennoch, nach ewigen Versprechungen, 100 Tagen Hausarbeit und Tränen, kauften wir den schwarzen Land Rover Discovery 4 SDV6. „Yes!“ Der Abschied vom kleinen roten Freelander ist schon schwer gewesen, aber ein neues Kapitel öffnete sich.
Es heisst Abschied nehmen vom kleinen, roten Freelander
Es heisst Abschied nehmen vom kleinen, roten Freelander

 
Wie ich mir das immer so denke, will einen nackten Disco so niemand recht fahren. An diesem Punkt waren meine Frau und ich uns natürlich einig, dass wir mit dem grösseren Auto, mit der Untersetzung mehr ins Gelände gehen und die Langstreckentauglichkeit auskosten wollen! Gesagt, getan! – Denkste!
 
Der neue Land Rover Discovery - Front
Der neue Land Rover Discovery – Front

 
Heckansicht des Discos
Heckansicht des Discos

 
Seitenansicht
Seitenansicht

 
Nach den ersten 100km - noch sauber ;)
Nach den ersten 100km – noch sauber 😉

 

Beim Strassenverkehrsamt mit dem Land Rover Discovery 4

Mein erster Besuch beim Strassenverkehrsamt Zürich. Katastrophe! Die Kollegen wären mir am Liebsten an den Hals gesprungen. Entweder macht in der Schweiz jeder, was er will – würde ich Willkür nennen – oder es liegt an mir (ich rede mit leichtem hochdeutschen Akzent).
Das erste Zubehörteil ist somit der Prospeed Dachträger geworden. Mit dem man in Frankfurt / Main sogar in die Parkhäuser mit einer Höhe von unter 2.10m reinkommen.

Discovery mit Prospeed Dachträger im Parkhaus
Discovery mit Prospeed Dachträger im Parkhaus

 
Jetzt fragt sich bestimmt jeder, was auf solch einen Träger kommt? Natürlich ein Dachzelt. In diesem Fall das Family 160 von Autocamp. Es hat uns persönlich durch die natürlichen Farben am Besten gefallen und es bietet genug Privatsphäre und Platz. In Verbindung mit der Prospeed Heckleiter zum Heraufsteigen eine sehr gute Kombination.
 
Der Discovery mit frisch montiertem Autocamp Dachzelt
Der Discovery mit frisch montiertem Autocamp Dachzelt

 
So langsam macht sich der Disco auf dem Parkplatz bemerkbar
So langsam macht sich der Disco auf dem Parkplatz bemerkbar

 
Auf dem Campingplatz in Zernez. Das Vorzeit ist sehr praktisch.
Auf dem Campingplatz in Zernez. Das Vorzeit ist sehr praktisch.

 
Auf der Suche nach kundigem Fachpersonal, bin ich über Umwege bei Tom von Storm72 gelandet. Die Chemie stimmte, auch wenn er VW Amarok fährt (*hust*), und so testeten wir mal das Eintragen von Felgen und Pneu für den Discovery aus. Die schwarzen Compomotive Felgen in 18 Zoll sind schon etwas Besonderes! Der Discovery 4 benötigt i.d.R. 19 Zoll Felgen, aufgrund der Grösse der Bremsscheiben. Nur eine Handvoll Hersteller bieten 18“ Felgen für den Discovery 4 an! Zusammen mit den Cooper Discover STT Pneu macht der biedere Discovery schon etwas her. Die Lampenschutzgitter sind bereits von Land Rover selbst als Zubehör eingetragen, auch wenn da der eine oder andere Prüfer meint, etwas zu mäkeln, gerne auf JLR direkt verweisen!
 
Originale Lampenschutzgitter müssen nicht extra eingetragen werden (vorne, wie hinten)
Originale Lampenschutzgitter müssen nicht extra eingetragen werden (vorne, wie hinten)

 
 

Das nächste Land Rover Discovery Projekt: Schnorchel

Wieder einmal auf dem Boden der Tatsache angelangt, entpuppt sich die originale Luftansaugung als Feuchtbiotop. Das ist ja fast wie beim Defender, dachte ich. Zum Glück wusste ich bereits über den Sinn und Unsinn von Schnorcheln Bescheid, wir brauchen für unsere Vorhaben definitiv einen! Von daher gab es keine andere Wahl. Aus stilistischen Gründen entschieden wir uns gegen die originale höhengelegte Luftansausgung. Zudem kann auf dem Originalzubehör kein Zyklonfilter angebracht werden, der für trockene Gebiete und im Winter sehr zu empfehlen ist!
Wer meint, er könne am Discovery den Schnorchel selbst anbringen, der benötigt wirklich gutes Werkzeug. Die A-Säule überraschte jeden Land Rover Fahrer in Festigkeit und Durchhaltevermögen. Nichts mit dem dünnen „Blech“ wir am Defender! Zwei Diamantbohrer für vier Löcher zur Safari Schnorchel Befestigung! Das ist eine saubere Leistung. Zum Glück tropft es dort nicht! Als Running Gag wurden Nüsse in den Radkästen gefunden – Notration für schlechte Zeiten. In den Kreisen der Eingeweihten werde ich gerne auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. Von daher: Nussschnaps gibt es dann immer bei mir, um schnell vom Thema abzulenken 😉
Auch die Prüfung des Schnorchels, wie mir in Zürich weissgemacht wurde, verlief andernorts ganz entspannt. Kein Abgasgutachten, Vorbeifahr-Lautstärkegutachten oder eine Leistungssteigerungsgutachten notwendig. Splitterschutzgutachten – nein danke. Der Disco hat bereits einen Schnorchel eingetragen, hiess es, auch wenn vom Importeur ein DTC Gutachten mitgeliefert wird. Passt also! Puh, das wäre erstmal vollbracht!
Ein DTC Gutachten gibt es im Übrigen von Casty Offroad in Trin. Das ist der Importeur für Safari Snorkel in der Schweiz.

Safari Schnorchel mit Zyklonfilter
Safari Schnorchel mit Zyklonfilter (Quelle: Thomas Strahm)

Safari Schnorchel mit originalem Lufteinlass
Safari Schnorchel mit originalem Lufteinlass (Quelle: Thomas Strahm)