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10 praktische Tipps für den richtigen Schnorchel an Deinem Auto

10 praktische Tipps für den richtigen Schnorchel an Deinem Auto

Beim Umbau zum Geländewagen ist der Schnorchel (offizielle Bezeichnung: höhergelegte Luftansaugung) besonders begehrt, da hier gleich für Jedermann von Weitem erkennbar wird, daß hier ein echter Off-Roader kommt. Der Schnorchel hilft dem Motor unter Wasser zu atmen. Du solltest jedoch ein paar Punkte beachten, bevor Du dieses Feature in Deiin Auto baust.

  1. Wattiefe Deines Fahrzeugs herausfinden
    Finde die Wattiefe Deines Fahrzeuges heraus und versuche zu verstehen, was genau sich der Hersteller bei dieser Wattiefe gedacht hat.

    Oft ist die Luftansaugung nicht das einzige Hindernis auf dem Weg durch´s Wasser. Es können auch elektrische, mechanische oder elektronische Fahrzeugkomponenten bei Wasserdurchfahrten (Furten) beschädigt werden. Vielleicht kann die Abdichtung das Eindringen von Wasser in die Fahrzeugkabine ab einer bestimmten Wasserhöhe nicht verhindern. Zum Beispiel hat der Chevrolet Colorado und der Isuzu D-Max dieselbe Höhe des Lufteinlasses, jedoch um 30cm unterschiedliche Wattiefen.

    In jedem Fall ist zu beachten, daß die Höhe des Lufteinlasses in Relation zur Lichtmaschine gesehen werden muß. Zudem solltest Du bei stärkerem und häufigerem Furten über verstärkte Türdichtungen nachdenken. Bei Fahrzeugen,  für die es keine empfohlene maximale Wattiefe gibt, ist auch dann Vorsicht geboten, wenn für dieses Modell ein Schnorchel im Handel erhältlich ist, denn freiliegende Flüssigkeitsbehälter, Elektronik und Elektrobauteile im Motorraum sind u. U. nicht gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Und das, obwohl Schnorchel für diese Fahrzeuge im Zubehörhandel erhältlich sind. Es gibt also keine Garantie dafür, daß die Mechanik oder Elektronik keinen Schaden bei Wasserdurchfahrten nimmt. Gut ist es auf jeden Fall dafür zu sorgen, daß das Wasser nicht über der oberen Türkante steht.

  1. Den passenden Schnorchel für Dein Fahrzeug finden
    Der einfachste Weg ist, einen Schnorchel passend zum Fahrzeug im Handel zu kaufen. Die meisten im Handel erhältlichen Schnorchel sind so gefertigt, daß sie direkt an die Karosserie, passgenau am originalen Lufteinlass, montiert werden. Mitgelieferte Dichtungen verhindern das Eindringen von Wasser in das System.

    Sollte sich im Zubehörhandel nichts finden kannst Du auch eine erhöhte Luftansaugung anfertigen oder anfertigen lassen. Diese Lösung ist meist schon deswegen teurer, weil oft auch Anpassungen an der gesamten internen Luftansaugung vorgenommen werden müssen.

     

  1. Spare nicht an der Qualität
    Billige Produkte sehen fast so aus, wie die Originalen. Billiges Plastik bietet weniger Schutz gegen UV-Strahlung, das Material beginnt früher brüchig zu werden. Bereits leichte Schäden bringen das Plastik zum Bersten und bei einem Aufprall können Splitter  zu Verletzungen führen. Zudem haben solche Schnorchel oft keine Zulassung. Geeignete Schnorchel sind aus stärkerem Material um den Herausforderungen des Offroadens standzuhalten. Sie sind auch angepasst für die Menge der Luft, die der Motor benötigt. Ein Nachbau kann den Motor bei höheren Drehzahlen nicht mehr genug Luft bieten. Die Schläuche und Dichtungen der günstigeren Varianten können bei starker Strömung und viel Wasser ihrer tatsächlichen Aufgabe nicht mehr gerecht werden und Wasser kann in den Luftansaugtrakt eindringen.
  1. Entscheide Dich für ein System

Generell gibt es zwei Arten von Lufteinlässen. Der bekannteste und meist genutzte Typ ist der AirRam, bei dem die Luft eingedrückt wird, sobald sich das Fahrzeug vorwärts bewegt. Dadurch drückt die angesaugte Luft Dreck und Wasser an den hinteren Schnorchel-Kopf und drückt so ungewollte Materialien durch kleine Löcher im Kopf wieder raus. Das Wasser wird vor Erreichen des Luftfilters abgeschieden.

Die andere Art des Luftfiltereinlasses ist der Zyklon oder Vortex Typ. Bei ihm wird im runden Kopf die Luft im Kreis gewirbelt, so dass sich aufgrund der Zentrifugalkräfte Wasser, Dreck und Staub an den Wänden abscheiden uns später ausgekippt werden kann. Dieses System ist effektiver als das AirRam System und hält den Luftfilter sauberer. Jedoch ist der Luftdurchsatz geringer, was zum verlust von Leistung und einem erhöhten Verbrauch führen kann.

  1. Montiere den Schnorchel richtig

Vor der Montage sollte sichergestellt sein, dass alle benötigten Werkkzeuge und Materialien vorhanden sind. Wenn die Montage nicht alleine durchgeführt werden kann, ist es eine Schande um Hilfe zu fragen oder eine spezialisierte Werkstatt aufzusuchen.

  1. Sei darauf vorbereitet Löcher in deine Karosserie zu schneiden

Um den Schnorchel richtig zu montieren, müssen Löcher in die Karosserie gebohrt und unter Umständen das originale Loch der Luftansaugung erweitert werden. Wenn man dazu nicht das richtige Werkzeug hat, sollte man die Finger davon lassen und eine Werkstatt aufsuchen. Auch hier ist es wichtig, dass die Kollegen Rostschutz auftragen, so dass keine Korrosion entstehen kann.

  1. Silikon Versiegelung ist wichtig

Ein Schnorchel wird seinem Bestimmungszweck nur gerecht, wenn das ganze System versiegelt ist. An allen wichtigen Verbindungen und Dichtungen sollte Silikon aufgetragen werden.

  1. Regelmässige Überprüfung des Schnorchels

Nach jeder Wasserdurchfahrt, bei der der Motorraum überflutet wurde, muss sichergestellt werden, dass keine Lecks, Risse oder lose Verbindungsteile die Arbeit des Schnorchels beeinträchtigen. Nur so können teure Reparaturen vermieden werden.

  1. Schnorchel können nicht alles

Nochmals zur Erinnerung. Schnorchel schützen keine elektronischen Bauteile, auch nicht die Differenziale oder das Getriebe. Viel wichtiger ist jedoch auch zu wissen, dass er nicht das Wegschwemmen des Fahrzeugs bei hohem und/oder schnell-fliessendem Wasser verhindert oder bei stehendem Wasser das Durchsickern in den Fahrzeuginnenraum wenn man stecken geblieben ist. Generell sollte die Strecke – wohlmöglich – vorher abgelaufen oder vorausfahrende Fahrzeuge beobachtet werden. So bekommt man eine Idee, wie gefährlich es ist. Zudem benötigt man beim Furten den richtigen Gang und Drehmoment, um die Massen an Wasser, die sich vor dem Fahrzeug befinden, weg zu bewegen. Ein Fahrzeug ohne Untersetzung ist nicht dafür ausgelegt, Wasser über die angegebene Wattiefe hinaus, wegzustossen.

  1. Sogar mit einem Schnorchel, sollte man das Waten auf ein Minimum reduzieren

Auch wenn Hersteller über die Wattiefe sprechen, sagen sie nicht alles. Es fehlt nämlich wie lange man – auch unter Berücksichtigung der Wattiefe – im Wasser fahren kann. Ein paar Autolängen stellen kein Hindernis dar, aber mit ein paar Kilometern, auch mit Schnorchel, können Probleme auftreten. Die Möglichkeit dem Motor unter Wasser Sauerstoff zuzuführen und vollends zu Schwimmen sind zwei verschiedene Dinge.

Schlussendlich schützen Schnorchel vor teuren Motorschäden wenn man durch Wasser fahren muss, aber im Zweifelsfall oder man sich nicht sicher ist, sollte man es lassen!

Alles in allem sind auch die Seitenschweller von uns eine sinnvolle Ergänzung für Deinen Discovery. Wann dürfen wir Dir unsere Schweller anbauen? Nimm Kontakt zu uns auf unter info@oem-plus-tuning.com. Wir beraten Dich gern.

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Seitenschweller Rockslider für Discovery 3 & 4

Seitenschweller Rockslider für Discovery 3 & 4

Der standardmäßige Seitenschweller Deines Land Rover Discovery  im Gelände stark gefährdet. Ist er erstmal durch Gegenstände im Gelände krumm geworden, kann sich die gesamte Karosserie verziehen.

Zwar gibt es für Extra-Seitenschweller einige Anbieter am Markt, doch die meisten dieser Produkte sind ausreichend gegen Rost geschützt. Sie rosten quasi so schnell, wie sie montiert wurden.

Wir haben uns bei der Entwicklung unserer Seitenschweller von vier Aspekten leiten lassen: Passgenauigkeit, Design, Gewicht und Schutz gegen Rost.

Mit nur 12,5 Kilo pro Seite dürften unsere Seitenschweller die leichtesten auf dem Markt sein. Als Material haben wir Stahl gewählt, den wir auf maximale Belastbarkeit gekantet und verschweißt haben. Auch sind unsere Seitenschweller feuerverzinkt und gepulvert. Die Struktur der Pulverschicht ist so beschaffen, daß sie sich kaum von der unteren Kunststoffverkleidung der Tür zu unterscheidet. Zudem gibt es keine keine Kanten an denen Du Dir im Alltag beim Aussteigen die Hosenbeine schmutzig machen kannst.

Unsichtbar, versteckt aber nützlich sind die zwei Zugösen die sich hinter jedem Schweller verbergen. Hier kannst Du bei Bedarf (Fahrzeug kippt oder Transport) mit Hilfe eines Schäkels ein Seil befestigen. Die Seitenschweller sollten allerdings nicht zum Anheben des Fahrzeuges verwendet werden, denn die Karosse des Discovery ist auf dem Leiterrahmen mit Gummipuffern aufgesetzt, der nicht dafür ausgelegt ist das Fahrzeug anzuheben.

Alles in allem sind auch die Seitenschweller von uns eine sinnvolle Ergänzung für Deinen Discovery. Wann dürfen wir Dir unsere Schweller anbauen? Nimm Kontakt zu uns auf unter info@oem-plus-tuning.com. Wir beraten Dich gern.

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Unterfahrschutz Land Rover Discovery 4

Geht es ohne Unterfahrschutz beim Land Rover Discovery 3 & 4?

Der Land Rover Discovery ist von Haus aus schon etwas geschützt am Unterboden. Das reicht allerdings nicht für jeden Einsatzzweck. Warum das so ist und was bei einem Unterfahrschutz zu beachten ist könnt Ihr hier erfahren.

Der Unterfahrschutz soll Deinen Discovery bei Bodenkontakt vor Schäden schützen. Dafür muß er selbst so konstruiert sein, daß er zum Teil extremen Einschläge aushält. Viele Mitbewerber setzen beim Unterbodenschutz auf möglichst dicke Metalle, aber was wenn der Unterfahrschutz stabiler ist als alles andere? Der Stein kann brechen, der Baumstumpf verschwindet zurück in die Erde aber der Rahmen an dem der Unterfahrschutz verschraubt ist kann sich dabei verziehen.

Bei der Entwicklung unseres Unterbodenschutzes haben wir nicht nur auf ein geringes Gewicht geachtet, sondern die Komponenten auch so aufeinander abgestimmt, daß das Fahrzeug im Ernstfall nicht beschädigt wird.

Unser Unterfahrschutz wird aus 6 Millimeter  starkem Aluminium gefertigt, das so gekantet und verschweißt wird, daß es in der Aufprallzone über  eine maximale Stabilität verfügt. Zudem wird der Unterfahrschutz an originalen Befestigungspunkten verschraubt. Für die Montage müssen also keine Teile am Fahrzeug weggeschnitten oder zusätzliche Löcher gebohrt werden. Bei Bedarf kann das Fahrzeug sogar wieder in den Originalzustand zurückversetzt werden.

Der Unterfahrschutz reicht bis zur Vorderachse und dank der bereits angebrachten Flügel wird auch der Lüfterkasten mit geschützt. So ersparst Du Dir den Kauf von weiteren teuren Schutzteilen.

Obwohl die originale Motorschutzplatte aus Stahl gefertigt und bereits in der Serie sehr stabil ausgelegt ist, haben wir uns dazu entschlossen diese zu verändern. So bieten wir z. B. die Möglichkeit diese je nach Fahrprofil zu wählen. Zusätzlich dazu haben wir die Motorschutzplatte mit kleinen Flügeln versehen, um auch hier das direkte Eindringen von Gegenständen in den Motorbereich zu erschweren.

Die originale Getriebeschutzplatte ist beim Discovery etwas unglücklich ausgefallen. Sie soll den Katalysator und den Getriebekasten schützen. Land Rover hat hier auf Kunststoff gesetzt und diesen wie eine Wanne geformt. Nicht selten demontieren wir solche Platten die dann bereits randvoll mit Dreck sind und deutlich über 15 Kilo wiegen.

Auch hier haben wir einen Schutz entwickelt der an den originalen Befestigungspunkten Halt findet. Zudem verfügt unsere Getriebeschutzplatte über einen Extraschutz für das Verteilergetriebe und die zugehörige Elektrik. Wichtiger ist aber hier die Möglichkeit zur einfachen Reinigung. Das gesamte Unterfahschutzsystem kann mit dem Hochdruckreiniger von vorn bis hinten gesäubert werden, ohne Teile dafür zu demontieren. 

Und wenn Du dann doch mal über einen Baumstumpf rutschst, ist der kein Fanghaken mehr zwischen Quertraverse vom Leiterrahmen und Differentialgetriebe.

Doch nicht in jedem Gelände ist es sinnvoll den Unterboden komplett mit Platten zu schützen. So ist es in sumpfigen Gebieten besser ein Schutzsystem zu haben das deutlich mehr Löcher hat, in Regionen ohne Buschwerk hingegen reicht vielleicht auch die originale Motorschutzplatte. Nicht immer ist der Vollschutz also die beste Lösung, doch ohne Unterfahrschutz geht nichts.

Wenn Du mehr über den Unterfahrschutz für den Discovery 3 & 4 wissen willst, nimm Kontakt zu uns auf unter info@oem-plus-tuning.com. Wir beraten Dich gern.

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Warum ein Seilwinde WARN ZEON an einen Discovery gehört

Warum an den Discovery eine WARN ZEON gehört

Die WARN Seilwinden und das Bergezubehör gehören uneingeschränkt zu den Premiumprodukten am Markt. Allerdings sind die Modelle Discovery 3 & 4 nicht mit einem geeigneten Halter ausgestattet um die Seilwinde aufzunehmen. Hier haben wir von OEMPlus eine Lösung. Unser verdeckter Seilwindenhalter nimmt die ZEON 10-S Platinum oder die ZEON 12-S Platinum auf. Der Seilwindenhalter kann bei uns inklusive Anbau und Seilwinde erworben werden.

Je nach Verwendungszweck empfehlen wir für den Discovery die ZEON 10-S Platinum oder die 12-S Platinum. Generell arbeiten beiden Typen im baugleichen Gehäuse und unterscheiden sich lediglich durch den Motor und das Planetengetriebe. Dadurch ergibt sich für die kleinere 10-S eine deutlich höhere Seilgeschwindigkeit.

ZEON 10-S Platinum  

24m 9,5mm Spydura synthetic Seil

Strombedarf maximal 465A

Seilgeschwindigkeit bei 4536kg: 1,70m/min

Seilgeschwindigkeit bei 2720kg: 3,26m/min

ZEON 12-S Platinum

24m 9,5mm Spydura Pro synthetic Seil

Strombedarf maximal 469A

Seilgeschwindigkeit bei 5400kg: 1,37m/min

Seilgeschwindigkeit bei 2720kg:  2,71m/min

Hervorstechendes Merkmal der ZEON Platinum Serie ist die kabellose Fernbedienung mit LCD Display, mit der zusätzlich die Kupplung der Seilwinde betätigt wird. Bei verdeckt montierten Seilwinden ist der Freilaufhebel meist nicht oder nur schwer zugänglich. Mit den Seilwinden der ZEON Platinum ist das Geschichte. Der Freilauf wird im Display der Fernbedienung gut sichtbar angezeigt. Zur Sicherheit des Bedieners kann der Freilauf nicht versehentlich unter Last aktiviert werden. Nach dem Anbringen des synthetischen Seils genügt ein kurzer Tastendruck, der Freilauf verriegelt wieder und die Winde zieht das Seil sauber rein.

Oft wird das Seil mittels Schrauben fixiert, nicht so bei WARN. Dort wird das Seil in die Trommel gezogen und dort verkeilt. Das hat zwei positive Sicherheitsaspekte. Zum einen kann das Seil nicht zu weit abspult werden, zum anderen gewährleistet die Verkeilung eine maximale Festigkeit.

Die Fernbedienung wird per USB aufgeladen. Selbst wenn der Akku in der Fernbedienung einmal defekt oder leer sein, sollte, verfügt die WARN über ein langes Ladekabel, mit dem sich die Seilwinde auch ausserhalb des Fahrzeuges und bei leerem Akku bedienen lässt.

Zusätzlich können an der Seilwinde Arbeitsscheinwerfer angeschlossen werden, die sich ebenfalls über die Fernbedienung steuern lassen. Die Fernbedienung der ZEON Platinum Seilwinden informiert Dich während der Nutzung über den Zustand der Batterie und überwacht die Kabeltemperatur zum Relais. Dieses aussergewöhnliche Feature bietet derzeit kein anderer Hersteller von Seilwinden ohne den Zukauf von weiterem Zubehör.

Diese Seilwinde ist in Kombination mit unserem Seilwindenhalter eine perfekte Lösung für Deinen Discovery und darf vor allem bei Fahrten in unsicherem Gelände nicht fehlen. Vielleicht ist die Seilwinde Deine Rettung, wenn Du feststeckst.

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Stories & Erfahrungsberichte

Erfahrungen mit dem Pirelli Scorpion All Terrain Plus oder einmal durch den Balkan und zurück

Erste Erfahrungen mit dem Pirelli Scorpion All Terrain Plus

Nachdem ich bis einschliesslich letzter Saison den Cooper Discoverer STT auf den 18″ Compomotive Felgen gefahren bin, habe ich mich in diesem Jahr an den neuen Pirelli Scorpion All Terrain Plus gemacht. Beide Pneu wurden in der Dimension 275/65 R18 gefahren. Dem Pirelli wurden jedoch die geschmiedeten Delta4x4 Felgen gesponsert.
Mein erster Eindruck ist positiv gewesen, der Hersteller versprach, dass der Reifen die „perfekte Wahl für längere Fahrten“ sei, „ohne den Verlust von Sicherheit und Komfort auf der Straße“. Lassen wir es also drauf ankommen. Bereits einige Tage später das erste Erlebnis. Bei 100 km/h im Tunnel kurz vor Zürich. Ein holpern, Geräusch im Radkasten, aber das Auto fuhr. Ein kurzer Check ergab nichts, jedoch in der Garage das „böse“ Erwachen. Der neue Pirelli Scorpion AT Plus hat einen kleinen Teil seiner Lauffläche verloren.

 
Also blieb die Langstreckentauglichkeit ein wenig auf der Strasse, ein mulmiges Gefühl kam auf. Zum Glück habe ich immer 5 Pneu dabei, ein Wechsel ist somit problemlos möglich gewesen und ein neuer Pneu konnte geordert werden. Die ersten 1’500 km gingen ohne weitere Probleme von sich. Der erste Eindruck:
 

  • Leiser als der Cooper Discoverer STT (das war vorauszusehen), jedoch lauter als gedacht bei Tempo 140+
  • Schwammig bei Starkregen, vor allem unter Vollast und bei starken Bremsen
  • Im leichten, nassen Gelände müllt sich der Pneu schnell zu, reinigt sich aber zügig (das funktioniert natürlich nur solange, wenn man „saubere“ Strecken zwischendurch hat)
  • Temperaturschwankungen mag der Pneu überhaupt nicht

 
Zum letzten Punkt ein paar erklärende Worte. Als wir noch in Zürich (Stadt) wohnten und wir in die Berge sind, mussten wir kurz durch die Stadt und dann Autobahn. Nach 30km kam eine 80er Zone. Bis dahin hatte der Cooper Betriebstemperatur und die Vibrationen im Lenkrad waren weg. Allein diese kurze Verringerung des Tempos hat geholfen. Ähnlich verhält sich der Pirelli, jedoch (wir wohnen jetzt auf dem Land) sind die Temperaturen am Berg, auf dem ersten Pass und schliesslich auf der Autobahn unterschiedlich. Ein zu schneller Anstieg oder Fallen der Temperatur lassen den Pneu vom Fahrgefühl her nicht besser werden. Weitere Beispiele folgen.
 

Der Balkan – unendliche Weiten

Der Artikel zu unserer Reise folgt noch.

Exkurs: Verbrauch

Der Verbrauch auf Langstrecken steht oft in Diskussion ebenso der Luftdruck. Voll beladen haben wir vorn 2.5bar und hinten 2.9 bar gehabt. Das hat sich bewährt und kann von mir aus empfohlen werden. Wir sind mit Dachzelt und Gepäck für 2 Personen unterwegs gewesen. Die zweite und dritte Sitzreihe existiert bei uns nicht mehr. Dafür jede Menge anderes schweres Gerät am Fahrzeug. Während unserer Vorbereitungen haben wir gemerkt, dass der Pneu bei den Schweizerischen 120km/h gut 0.5l weniger als der Cooper nimmt. Mit Dachzelt auf den immer gleichen Strecken (rund 200km) um die 11l kombiniert (Stadt, Land, Autobahn, Passfahrten etc.). Unsere Reisegeschwindigkeit auf den Autobahnen wollen wir zugunsten des Verbrauchs auf um die 10l senken. Das bedeutete eine Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen von 108 km/h (laut LR Tacho). Getankt haben wir primär Premium Diesel (also nicht den „normalen“) oder Euro Diesel (z.B. in Albanien), wenn es sein musste. Auf der Langstrecke hat sich der teurere Diesel bemerkbar gemacht, das Ansprechverhalten ist besser geworden und der Verbrauch ist auf um die 9l gesunken. Im Alltag bringt es nicht viel, aber auf der Langstrecke haben wir mit dieser Wahl des Diesels gute Erfahrungen gemacht. Die Unterschiede zum Eurodiesel haben wir im Verbrauch sofort gesehen, einen halben Liter mehr hat es mind. gekostet. Auf der bulgarischen Autobahn sind wir sogar nur bei 7.5l gelandet. Es war windstill und ideale Bedingungen. Bis nach Griechenland hin hatten wir aber die 9.3l wieder erreicht.
 

Temperaturen

Zu den weiteren Witterungsbedingungen kann gesagt werden, dass wir z.T. morgen um halb 10 bereits 33 Grad hatten. Höchsttemperatur ist 36 Grad gewesen. Diese hohen Temperaturen haben natürlich auch Auswirkungen auf den Pneu. Er wurde nämlich immer weicher, was auf Langstrecke vollkommen ok ist, aber im Alltag nerven würde. Jedoch wird es im Schweizerischen Sommer nicht so warm, wobei dieser Punkt entfallen würde. Vor allen in Kurven (Autobahn 60-90 km/h) oder auf der Landstrasse (20-40 km/h) merkt man ein Wechsel des Geräuschverhaltens bei Temperaturen über 29 Grad Celsius (das was der Disco anzeigt; während der Fahrt steige ich nicht aus).
 

Strassenbedingungen

Wir fahren auf der Langstrecke gerne einen AT auf Grund der verstärkten Karkasse. Gerade auch weil im Ausland die Strassenbedingungen z.T. sehr speziell sind. Wir haben so ziemlich alles an Strasse on- oder offroad gehabt. Manchmal mussten wir gar nicht die Hauptstrasse verlassen. Diese sind oft eine eigenständige Offroadstrecke gewesen. Schlaglöcher die einen halben Meter tief sind, gibt es wirklich. Alleinig Regen blieb aus – bis wir wieder in der Schweiz gewesen sind. Seine offroad-Stärke spielt er onroad gut aus. In Montenegro sind wir u.a. Schotterpiste gefahren. Die negativen Offroad Eigenschaften traten zum Vorschein. Der Pneu sammelte Steine wie eine Schaufel, rausgeworfen hat er sie aber nicht.
 
 

 
Auf der Schotterstrecke ist dieser Pneu natürlich kein Vergleich zum Cooper. Dieser greift aggressiv rein, beim Gas geben oder Bremsen eine Granate. Der Pirelli eher enttäuschend. Bei ein wenig mehr Geschwindigkeit auf Schotter ist er zu sehr Strassenreifen, vom Bremsen will ich dann gar nicht reden. Auch weil nach diesem kurzen Ausflug gleich ein wenig Materialschwund aufkam. Zwar nichts Schlimmes, aber da habe ich mir mehr erwartet. Das kann natürlich den Temperaturen geschuldet sein, ist jedoch ein Zeichen, dass der Gummi recht weich geworden ist.

 

Abschliessende Worte

Der vorgestellte Pirelli Scorpion All Terrain Plus hat mich nach über 6’000km persönlich nicht zu 100% überzeugt. Als Alltagsreifen würde ich einen Strassenpneu bevorzugen, bei Regen ebenfalls. Am Berg macht er eine gute Figur, nicht überragend, aber Lastwechsel nimmt er gutmütig hin, sofern man nicht rast. Zum Quietschen habe ich ihn noch nicht gebracht, den Cooper schon. Eine Schlammschlacht oder auf feuchten Rasen würde ich ihn nicht nutzen wollen, da kommen die Strasseneigenschaften zu sehr raus; dem vom Hersteller beworbene Satz: „Die vorhandenen Lamellen innerhalb der Profilblöcke sorgen für eine hohe Bodenhaftung auf rutschigen Oberflächen“, kann ich nicht zustimmen. Ideal hat sich der Pneu bei mir zwischen 15 – 29 Grad Celsius in trockenen Gebieten verhalten. Drunter wird er nicht wirklich warm, drüber ist er zu schwammig. Meine Empfehlung: Eine reine Offroad-Tour würde ich mit ihm nicht machen wollen. Mal einen Schotterweg, ein wenig über den Rasen, den Feldweg entlang oder einfach sie Sicherheit zu haben, nicht beim nächsten Schlagloch auf der Felge zu sitzen – genau dafür ist er gut. Ich würde überlegen den Pneu eine Dimension kleiner zu nehmen, mit geringerer Flanke, so dass er weniger weich wirkt. Auf der Langstrecke möchte ich dennoch das weichere Fahrgefühl nicht missen, auch wenn wir uns dann auf italienischen Autobahnen bislang wie im Schiff fühlen. Das bleibt also zu testen 😉
 

Vorderrad Pirelli Scorpion AT auf Delta 4×4 mit 2.5bar

 
Hinterrad Pirelli Scorpion AT auf Delta 4×4 mit 2.9bar

 

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News-Blog

OEMplus erstmalig auf der Jagd und Hund in Dortmund

OEMplus stellt das erste mal in seiner Firmengeschichte auf der Jagd und Hund in Dortmund aus. Mit dabei der OEMplus Defender, der extra auf die Bedürfnisse von Jägern umgebaut wurde. Mehr im persönlichen Gespräch in Dortmund in Halle H3B Stand 3B.E32 oder auf Facebook.
 
 

 
 

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Umbauten

7 Dinge für einen reisetauglichen Discovery 4

7 Sachen sollten es in der ersten Umbaustufe sein, die den Bronze farbigen Land Rover Discovery 4 aus 2016 richtig reisetauglich machen sollten.
Folgende Teile wurden in der ersten Umbaustufe durch OEMplus verbaut:

  1. der OEMplus Unterfahrschutz in schwarz, Motor und Getriebeschutz in Alu Natur
  2. die nur bei uns erhältlichen delta4x4 Felgen für den LR4 in schwarz mit etwas glanz
  3. unsere neuen OEMplus Treeslider, wie immer verzinkt und gepulvert
  4. die voll integrierten LazerLamps Triple­R 750 Elite2
  5. den original Land Rover Schnorchel (abgedichtet)
  6. ein Doppelbatteriesystem für Fahrzeuge mit Stop Start und Unterverteilung im Fahrzeug
  7. Reserveradhalter für das Heck

Die Ansprüche an ein Reisefahrzeug sind vielfältig, aber um einen Grundausstattung zu schaffen haben wir diesem Discovery 4 erstmal das Nötigste verbaut.
Der OEMplus Unterfahrschutz in schwarz soll das dezente aber kraftvolle Auftreten des Fahrzeuges unterstreichen. Der Motor und Getriebeschutz verhindert sicher das Eindringen von Ästen an sonst kritischen Stellen, zudem hilft er dabei sicher über Hindernisse zu rutschen.
Die einmaligen und zeitlos designten Delta 4×4 Schmiedefelgen in 9×18 ET30 mit 265/65R18 BF Goodrich KO2 Reifen geben dem Fahrzeug ausreichend Grip in fast jedem Gelände. Die maximale Reifenbreite die wir mit der Felge empfehlen ist 285/60R18.
Erstmals haben wir bei diesem Fahrzeug unsere neuen OEMplus Treeslider verbaut. Natürlich sind auch diese wie auch unsere Rockslider feuerverzinkt und pulverbeschichtet. Anders als üblich rosten unsere Stahlteile nicht nach dem ersten Winter.
Das Markenzeichen von OEMplus darf auch bei diesem Land Rover nicht fehlen. Als erste Firma haben wir bereits 2016 auf der Abenteuer Allrad die Lazer Lamps Triple­R vollständig im Kühlergrill integriert präsentiert. Der Mehrwert an guten Licht ist unbeschreiblich, Touren bei Dämmerung oder Dunkelheit werden so zu einem entspannten Reisegenuß.
Bei der Auswahl des Schnorchels haben wir zu dem originalen von Land Rover gegriffen, er wurde abgedichtet montiert und soll so sicher gegen Wasserschläge schützen. Ein absolut dichtes System macht nur bedingt Sinn, mehr dazu erfahren Sie zu diesem Thema in unserem Beitrag zu Schnorchel.
Aktuell sind wir das einzige Unternehmen was auch bei Fahrzeugen mit Stop/Start ein gut verstecktes Doppelbatteriesystem verbauen kann. Die Zusatzbatterie sowie die komplette Unterverteilung wird hinter der Kofferraumverkleidung versteckt, von hier aus werden diverse 5Volt USB Ladedosen versorgt, ein Funkgerät, die Engel Kühlbox, die Umfeldbeleuchtung am Dachträger sowie einige Lampen im Innenraum. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit einem Solarpanel die Verbraucherbatterie und Starterbatterie zu laden.
Ein Reserveradhalter von Nakatanenga rundet die Ausstattung ab. Der Träger ist aus Edelstahl und sollte somit ein Autoleben lang halten.
Unser Leichtgewicht mit 18kg liegt auf dem Dach, der OEMplus Adventure Line Dachträger erfreut alle Besitzer mit kleinen Details die eine Nutzung sehr komfortabel machen. Standardmäßig hat jeder Dachträger 2 Befestigungspunkte für Funkantenne und Rückfahrscheinwerfer, links und rechts je eine 195cm lange Kederschiene in der die extra angepassten OEMplus Tarps eingezogen werden können. Wer seitlich oder auch vorn weitere Scheinwerfer verbauen möchte kann das Problemlos machen, fliegende und störende Kabel verschwinden einfach in den Alurohren des Dachträgers.
Weitere Informationen zu Dachträgern gibt es in unserer Rubrik Dachträger.
 

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Umbauten

Land Rover Discovery für Jäger

Der Land Rover Discovery soll hauptsächlich als Fahrzeug für das Jagdrevier eingesetzt werden. Der Auftraggeber möchte das alle Teile möglichst unauffällig und klapperfrei verbaut werden.

Erste Ausbaustufe für die Jagd

Bevor auf die eigentlichen Kundenwünsche eingegangen werden konnte, mussten zuvor entstandene Defekte behoben werden. So wurde das bereits verbaute Doppelbatteriesystem (DBS) wegen Funktionsuntüchtigkeit entfernt. Zusätzlich zu dieser Arbeit sind sehr viele elektronische Schäden aufgefallen, die auf eine unfachmännische Installation zurück zu führen sind und behoben wurden. Dabei wurden defekte Kabel wurden, Steuergeräte ordentlich verlegt und befestigt.
Das alte DBS wurde gegen das vor-konfektionierte OEMplus DBS System ersetzt.
Die defekte Varta Starterbatterie wurde gegen eine hochwertige Odyssey Extreme getauscht. Mit dieser Batterie kann die von uns nachgerüstete Standheizung problemlos 3-4 Mal direkt hintereinander betrieben werden.

Die OEMplus Stromverteilung im Kofferraum versorgt alle Verbraucher mit Strom, die nicht original zu dem Fahrzeug gehören. Dabei ist alles so verbaut und verkabelt das es mindestens Herstellerqualität hat. So integrieren sich unauffällig in der Mittelkonsole jeweils vorn und hinten eine 4,8A Doppel-USB-Ladedose, mit der problemlos, neuere elektronische Geräte schnell geladen werden können.
 

Unter dem Fahrersitz befindet sich bereits eine Vorbereitung für ein später zu installierendes Funkgerät. Auf dem Armaturenbrett ist Strom sowie ein Halter installiert, der entweder eine Handyladeschale oder ein Navigationssystem aufnehmen kann. Im Kofferraum wurde eine zusätzliche 12Volt Steckdose installiert und mit Dauerplus versehen. Die Stromversorgung für die Kühlbox ist ebenfalls vorbereitet. Die Kofferraumbeleuchtung kann neu zusätzlich über einen Taster geschaltet werden.

Licht gehört zu einer der Spezialitäten von OEMplus. Daher hat auch dieses Fahrzeug, die sauber, im Kühlergrill integrierten, Lazer Lamps Triple-R750 Elite2, erhalten.

Eine Neuerung ist der zusätzliche Rückfahrscheinwerfer. Nach etlichen Tests ist die Wahl auf einen Scheinwerfer der Firma Baja gefallen. Der Scheinwerfer ist neben der Abschleppöse installiert und schränkt die Funktionalität der Öse nicht ein. Er kann als Arbeitsscheinwerfer vom Kofferraum oder von vorn geschaltet werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit den Scheinwerfer mit dem Rückwärtsgang zu aktivieren (nicht im Straßenverkehr zugelassen).

Baja Rückfahrscheinwerfer

 
Lichtausbeute des Rückfahrscheinwerfers

 
 
 
Für Seilwinden kommen bei uns nur hochwertige Hersteller in die Auswahl. Diesmal sollte es eine WARN Zeon 10-S sein. Diese Winde wurde bis jetzt noch nie verdeckt in einem Discovery SDV6 verbaut. Wir haben einen neuen Halter konstruiert, der diese Winde aufnehmen kann. Die Steckverbindung für die Kabelfernbedienung oder den Funkempfänger haben wir optisch dezent in die Stoßstange integriert.
Erstmaliger Einbau einer Warn ZEON 10-S an einem Discvovery SDV6

 
Verdeckter Seilwindeneinbau – unauffällig und schön

 
 
Die Delta4x4 WP Felge sowie einige weiter Akzentteile wurden schwarz lackiert, um dem Fahrzeug einen stimmigeren Look zu geben. Schwarz und unauffällig ist auch der OEMplus Unterfahrschutz und für das Revier unerlässlich, der OEMplus Kompressorschutz.
Delta4x4 WP Felge

 
In der 2. Umbaustufe wird es weitere Features geben, die das Jägerherz höher schlagen lassen…
Vorher

 
Nachher

 
 

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Stories & Erfahrungsberichte

OEMplus klärt auf: moderne Batterieladesysteme bringen Probleme im Kfz

Die Lichtmaschine soll die Batterien (Starterbatterie und Bordbatterie) während der Fahrt aufladen – das ist die übliche Vorgehensweise und eine allbekannte Annahme. Doch bei modernen Motoren, vor allem seit der Einführung der Euro 6 Norm, gilt das immer weniger. Warum ist das so und was haben moderne Batterieladesysteme damit zu tun?
In einem Versuch nach einer Teststrecke von über 500 Kilometern zeigte die Kontrollmessung einen niedrigeren Ladezustand der Batterien an, als vor Antritt der Fahrt. „Wie kann so etwas möglich sein?“ Solche und ähnliche Fragen tauchen in sozialen Medien häufig auf und verwirren.

Batterie-Management-Systeme (BMS) sorgen für Wirrwarr im KfZ

 

In den meisten Fällen handelt es sich um Reisemobile, Wohnmobile oder umgerüstete Offroad-taugliche Fahrzeuge auf Basis von aktuellen Euro-6-Motoren mit sogenannten Batterie-Management-Systemen (BMS). Der Land Rover Discovery gehört ebenfalls zu dieser Art von Fahrzeugen mit BMS, „Smartcharge“ oder „intelligenter Lichtmaschine“, auch wenn bei älteren Modellen keine Euro 6 erreicht wird. Im vermutlich guten Bemühungen die immer strenger werdenden Abgasnormen und Verbrauchsvorgaben  zu erfüllen, versuchen die KfZ-Hersteller kleine und kleinste Energieeinsparpotenziale zu nutzen. Moderne Lichtmaschinen werden somit nur noch dann zur Energiegewinnung hinzu geschaltet, wenn sie unbedingt benötigt werden. Das Batterieladesystem schliesst über die zahlreichen elektronischen Helfer Umgebungstemperatur oder laufende Verbraucher mit ein.
Ähnlich wie beim Zug gibt es Systeme, die die beim Bremsen entstehende, frei werdende, Energie nutzen. Dabei wird die Lichtmaschine punktuell zugeschaltet, um möglichst viel Energie in die Starterbatterie zu laden. Damit die Batterie dafür Kapazität frei hat, wird sie in der Übrigen Zeit nur auf etwa 80 Prozent geladen.
Dies hat negative Folgen für die Bordbatterie, also die zweite Batterie, die ebenfalls nur kurze Ladephasen mit stark schwankender Spannung abbekommt. Aus eigener Erfahrung kann berichtet werden, dass wenn die Bordbatterie bei Fahrtbeginn mehr gefüllt ist als die Starterbatterie, fliesst Ladestrom von der zweiten Batterie zur Starterbatterie oder vom Aufbau ins Basisfahrzeug – mit dem zuvor beschriebenen Ergebnis.

Ein Test von Hymer an der ML-T-Baureihe belegt den negativen Batterie-Effekt

 

Messungen vom Wohnmobilhersteller Hymer an Fahrzeugen der ML-T-Baureihe belegen ebenfalls diese Effekte.“Wir bauen seit Modelljahr 2017 darum serienmäßig Ladebooster in alle Modelle auf Mercedes Sprinter ein – für ältere gibt es ein Nachrüstkit“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Kibler. Diesem Vorgehen folgen auch andere Aus- und Aufbauer, die auf den Mercedes Benz Sprinter setzen. Dieser ist der erste Transporter der 3,5t Klasse gewesen, der mit Euro-6-Motoren angeboten wurde und arbeitet – wie in der ganzen Mercedes Flotte – mit einem weitreichenden BMS.
„Wir haben uns bei der Umstellung auf Euro-6-Motoren beim Ducato ganz bewusst gegen eine intelligente Lichtmaschine entschieden“, sagt Bernd Wachtel, Fiat-Ansprechpartner für die Aufbauhersteller, im Gespräch. Das erklärt, warum beim wichtigsten Basisfahrzeug der Wohnmobil-Welt bislang keine erhöhte Ladeproblematik auftritt. Ob dieses Vorgehen auch die nächste Verschärfung der Euro-Norm noch möglich ist, bleibt offen.

Unterstützung für das „intelligente“ Batterieladesystem

Ob die oben beschriebenen Booster oder Ladewandler, die im Wohnmobil-Bereich angewendet werden, wirklich etwas bringen, sei dahin gestellt. Sie ziehen gezielt Strom aus der Starterbatterie ab und signalisieren der Lichtmaschine damit Nachladebedarf. So wird die Lichtmaschine zusätzlich hinters Licht geführt und der Zusatzbatterie bringt das auch nichts. Sinnvoller als die Booster sind Stromstossrelais, die im Bordnetz integriert sind und zusammen mit dem BMS und dem Batterieladesystem arbeiten. Sie geben dann Strom ab, wenn dieser benötigt wird und verhindern auch einen Ablauf des Stroms – von der Bordbatterie an die Starterbatterie – wenn gewollt. OEMplus entwickelt nicht nur für Land Rover Discovery solche Systeme und Kabelsätze, sondern auch für andere Fahrzeuge. Neben einer sauberen Verkabelung und Sicherung steht dem Fahrspass nichts mehr im Wege.
OEmplus Stromverteiler Kofferraum
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OEMplus klärt auf: Probleme und Lösungen der elektronische Fahrwerkshöherlegung

Der Land Rover Discovery hat wie auch viele andere Fahrzeuge aus dem Jaguar Land Rover Konzern ein Luftfahrwerk mit dem die Fahrzeughöhe automatisch angepasst werden kann. Neben dem sehr guten Fahrkomfort, das ein Luftfahrwerk mit sich bringt, kann die elektronische Fahrzeughöherlegung auch individuell, nach den eigenen Wünschen, nivelliert werden.
Die Fahrzeuggrundhöhen sind von Land Rover immer vorgegeben: die Einstiegshöhe, die normale Fahrhöhe, die Offroadhöhe (reduziert sich über 50km/h automatisch auf Normalhöhe) und die nur von der Elektronik selbst gesteuerte „extended Offroadhöhe“. Letztere soll der Notnagel sein wenn man im Gelände doch mal aufliegt, dann gibt das Fahrzeug die letzten Millimeter des Fahrwerkes frei.
Einige Fahrer wollen sich aber von der Technik nicht bevormunden lassen und verbauen zusätzlich elektronische Höherlegungen, wie zum Beispiel das „Anitas“ genannte System des italienischen Herstellers Mudtech. Damit hat man die Möglichkeit ohne Geschwindigkeitsregulierung das Fahrzeug ständig höher oder tiefer zu fahren. Zudem kann man damit direkt den extended Modus erreichen.
 

Probleme bei der elektronischen Fahrwerkshöherlegung

Wenn sich Kunden mit Fahrwerksproblemen bei uns melden, wissen wir meist schon was passiert ist!
Diese zusätzliche Technik für die elektronische Fahrwerkshöherlegung hat einen, für den LR4, zu hohen Ruhestrom, so dass die Batterie häufig in Mitleidenschaft gezogen wird. Dazu wird auch in mehreren Foren, wie Blacklandy berichtet.
Gravierender ist jedoch die Funktionsweise dieser Technik. Es wird nicht das Steuergerät für das Luftfahrwerk auf die neuen Parameter geändert sondern das zusätzliche Gerät verändert die Signale der Achssensoren. Um zu verstehen was dies bedeutet erklären wir zuerst die Funktion dieser Sensoren.

An jedem Rad befindet sich ein solcher Sensor. Der Erfassungsbereich ist +/- 30mm
An jedem Rad befindet sich ein Sensor. Der Erfassungsbereich ist +/- 30mm und regelt u.a. die elektronische Fahrwerkshöherlegung.

 
Der Achssensor (im Bild blau) ist mit einer Koppelstange auch Rod genannt (hier rot eingezeichnet) mit dem unbeweglichen Teil des Fahrzeuges verbunden. Der Sensor kann so die Höhenbewegung des Rades erfassen und diese Werte an das Fahrwerkssteuergerät weiter geben.
Im idealen Fall sollten alle 4 Sensoren in der normalen Höhe genau wie auf dem Bild stehen um 100% des vom Hersteller angegebenen Federweges nutzen zu können. Das ist aber nie der Fall. Meist sieht es so aus wie in dem folgenden Beispiel bei dem wir nur auf die beiden am meisten abweichenden Sensoren eingehen.
 
Der Sensor mit der größten positiven Abweichungen (Bild links) gibt den Wert +8 aus
Der Sensor mit der größten positiven Abweichungen gibt den Wert +8 aus.

 
der Sensor mit der größten negativen Abweichung (Bild rechts) -4.
Der Sensor mit der größten negativen Abweichung -4.

 
Die Differenz aus beiden Werten gibt den verlorenen möglichen Federweg am Sensor an, am Reifen ist dieser deutlich größer.
In diesem Beispiel bedeutet es, dass beim Anheben des Fahrzeuges nur noch 22mm am Sensor zur Verfügung stehen und beim Absenken nur 26mm. Ohne zusätzlich verbaute Elektronik gibt es dadurch keine Probleme am Fahrzeug, lediglich der maximale nutzbare Bereich ist eingeschränkt.
Die zusätzlich verbaute Elektronik, wie das Anitas, wird zwischen den Achssensor und dem Fahrwerkssteuergerät geschaltet. Der empfangene Wert vom Achssensor wird verändert und mit der vorgewählten Höhe beaufschlagt. Das bedeutet, dass z.B. aus dem zuvor genannten Wert +8 eine +18 gemacht wird und aus der -4 eine +6 entstehen sollte. Oftmals sind diese Systeme falsch programmiert und verändern die Werte an der einzelnen Achse nicht richtig, was meist zu einem hinten hoch stehenden Fahrzeug führt.
Hinten hoch, vorne tief.
Hinten hoch, vorne tief.

 
Im Gelände gibt es dann häufig die Fehlermeldung „Fahrwerk außerhalb der Toleranz“ oder „Aufhängungsfehler“. Geraten mehrere Achssensoren ausserhalb der Toleranz geht das Fahrwerk in den Notlauf und senkt sich komplett ab. Ein Weiterfahren ist damit nicht mehr möglich.
Bei unserem Beispiel wäre also bereits ein Achssensor bei dem maximalen manuellen Höherstellen mit solcher Elektronik ausserhalb der Toleranz, da hier problemlos die Regelgröße von 30mm überschritten wird.
Aus eigener Erfahrung und den resultierenden Problemen, die bei dem Einsatz solcher Elektronik entstehen, können wir nur dazu raten den Einsatz genauestens zu prüfen und mit Bedacht zu wählen und zu verwenden!
 

Lösungsansätze für die elektronische Fahrwerkshöherlegung

Bei unseren Ein- und Umbauten verzichten wir freiwillig auf diese Art der zusätzlichen Elektronik. Die Fehlerquellen in unseren hoch technischen Fahrzeug werden so nicht unnötig erhöht.
Unserer Lösungsansatz hat einen einmaligen aufwand und ist dann immer zuverlässig nutzbar:
Wir stellen das Fahrzeug auf die gewünschte Normalhöhe ein und justieren dann die Achssensoren so lange bis an allen vier Rädern der Wert gleich ist. Im Normalfall sollte dieser dann 0 betragen. Somit kann das Fahrzeug 100% des werkseitig vorgegebenen Federweges nutzen. Eine Geschwindigkeitsaufhebung für die Geländehöhe ist damit nicht möglich, aber meist auch nicht gewünscht da die Fahrzeuge mit 18“ Bereifung meist um 1,5 – 2,3 cm höher gelegt werden.