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Stories & Erfahrungsberichte

OEMplus klärt auf: Start der neuen Serie!

In unserer Serie „OEMplus klärt auf“ wollen wir Euch fragen beantworten, die uns Kunden, Interessierte oder Besucher oft stellen. In dieser Serie wollen wir Euch unsere Erfahrungen und Meinungen als Antwort auf Eure Fragen geben. Ihr könnt uns dazu gerne eine Mail schreiben oder direkt Kontaktieren. Mit „OEMplus klärt auf“ wollen wir zudem mit lang geglaubte Mythen aufräumen und Probleme rund um unsere Kernkompetenzen thematisieren.
Jede Woche werden wir auf Eure Fragen Antworten und hier veröffentlichen. Bitte habt Verständnis, dass der Rahmen dieser Artikelserie eine persönliche Beratung nicht ersetzt. Wir helfen Euch bei Euren Projekten gerne weiter und stellen Euch unsere langjährige Erfahrung zur Verfügung. Bei speziellen Fragen oder Problemen, könnt Ihr unsere  Spezialisten direkt per Telefon oder Mail kontaktieren.

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Umbauten

Teil 6: Innenausbau zur Abenteuer Allrad 2017

Überall wo unser Ungetüm steht oder vorgefahren wird, zieht es Blicke auf sich. Da mit den integrierten Scheinwerfern die diesjährigen äusseren Verbesserungen abgeschlossen sind, widmen wir uns auf die Vorbereitung auf die Abenteuer Allrad dem Innenausbau.

Innenausbau: Sitze, Batterien, Beleuchtung, Elektronik

Bevor der Discovery jedoch ausgestellt werden kann, heisst es Abschied nehmen. Für 8 Wochen müssen wir uns trennen. Die vielfach besprochenen Optimierungen stehen also an. Diese sind sehr allumfassend und betreffen die rostigen Prospeed und Kaymar Teile, die Elektronik und z.T. den bisherigen Innenausbau bis die eigentliche Arbeit anfangen kann.
Im Innenraum wurde aus dem eigentlichen 7-Sitzer ein 2-Sitzer gemacht. Die dritte Sitzreihe wich aus Gewichtsgründen einer vorübergehend installierten Spanplatte. Die zweite Sitzreihe einer Spanplatte auf der eine SnoMaster 82-D Kühlbox montiert wurde. Die 2. Batterie ist im ehemaligen Fussraum der 3. Sitzreihe untergebracht gewesen und wurde durch eine kleinere Batterie, die sich jetzt im Motorraum am Sicherungskasten befindet, ersetzt. Erweiterungsmöglichkeiten für weitere Batterien wurden versteckt in der Verkleidung der 3. Sitzreihe geschaffen. Ein An-/Aus-Schalter („Knochen“) für die Seilwinde wurde im Motorraum angebracht. Die Winde soll nur nach Bedarf Strom bekommen und geht direkt auf die 2. Batterie.
Im eigentlichen Fahrgastinnenraum wurde nach und nach die SE Ausstattung zu einer HSE Ausstattung umgebaut. Den Anfang machten die elektrisch verstellbaren und beheizbaren Sitze sowie die Ambiente Beleuchtung. Dazu musste die Mittelkonsole auseinander gebaut und mit neuen Tastern versehen werden. Die Türverkleidungen bekamen LEDs (= Ambiente Beleuchtung). Im Zuge dieser Optimierungen wurde die komplette Innenbeleuchtung auf LED umgestellt. Die Kofferraumbeleuchtung ist über einen separaten Taster bei geöffneter Heckklappe zusätzlich schaltbar.
Die Nutzfläche des eigentlichen 7-Sitzers blieb bislang ungenutzt. Daher wurde die gesamte Innenverkleidung der 3. Sitzreihe mit der eines 5-Sitzers getauscht. So kann der Raum sinnvoll genutzt werden. In der Heckverkleidung wurden ein 230V Spannungswandler und 12V Steckdosen sowie ein Schalt- und Sicherungskasten installiert. Mit extra Anschluss für die Kühlbox und zum Laden der Batterien mittels Solarpanel.
Der professionelle Einbau des neuen CB-Funk-Geräts unter dem Beifahrersitz und des Garmin Navigationsgerät findet ebenso Beachtung wie weitere neue Steckdosen im Cockpit und der Mittelkonsole.

Optimierung des Dachträgers

Zu beachten ist zudem der neue Dachträger für den Disco in Verbindung mit dem Dachzelt. Diese Konstruktion ist noch in der Testphase und wird ausgiebig getestet, ob es so bleibt oder weiter verbessert wird. Das Gewicht wurde um ca. 50% reduziert. Einen Tisch beherbergt der Dachträger als Gimmick ebenso, wie verbesserte Aufnahmen für das Dachzelt. Zu bestaunen ist der Discovery zum heutigen Stand (04.06.2017) vom 15. – 18.06. 2017 an der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen am Stand Z68.

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News-Blog

Press Release: Der neue Range Rover Velar (old)

WELTPREMIERE: DER NEUE RANGE ROVER VELAR – PUR, ELEGANT UND VOLLER TECHNIK
 
Mit dem Velar schlägt Land Rover ein neues Kapitel in der fast fünf Jahrzehnte währenden Erfolgsstory des Range Rover auf. Wie es sich für den Neuling gehört, ist der Velar von Grund auf neu – entwickelt mit dem Ausgangspunkt eines weißen Blatt Papiers auf der fortschrittlichen Basis der Aluminium-Leichtbau-Konstruktion aus dem Haus Jaguar Land Rover. Den neuen Range Rover Velar definieren gleich mehrere besonders anspruchsvolle Prinzipien. So etwa das visuelle Konzept der Reduktion oder das akribische Streben nach Perfektion, das in jedem Detail seinen Ausdruck findet. Auf diese Weise entwickelt der neue Velar die weltberühmte Range Rover-DNA evolutionär weiter – mehr noch: Der neue Velar öffnet den Blick auf die nächste Generation der Range Rover-Modelle.
Aus jeder Perspektive ist der neue Range Rover Velar ein echter Hingucker: mit perfekter optischer Balance, optimierten Proportionen und einem dynamischen Heck. Bis zu 22 Zoll große Räder krönen die spektakuläre Silhouette und die packende optische Präsenz des neuen Velar.
Das avantgardistische Karosseriedesign der neuen vierten Range Rover-Baureihe wird zudem essenziell von hochmodernen Technologien geprägt. Ein Beispiel sind hier etwa die Voll-LED-Scheinwerfer des Velar – die schmalsten, die Land Rover jemals in ein Serienmodell integriert hat. Zum reduktiven Charakter des Designs tragen außerdem die herausfahrbaren Türgriffe entscheidend bei. Sie senken zudem den Luftwiderstandsbeiwert der Velar-Karosserie auf cw = 0,32. Damit ist der Neuling das aerodynamisch effizienteste Modell der langen Land Rover-Geschichte.
Das Interieur des Range Rover Velar verwöhnt die Passagiere wie ein entspannender Kokon. Ein großzügiges Platzangebot erfährt durch hochwertige Materialien, ein ansprechend puristisches Design und eine hohe Verarbeitungsqualität seine Abrundung. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten im Velar auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde – ein weiterer Faktor, der zur Eleganz und stilistischen Reinheit des Interieurs beiträgt.
Wie die Karosserie wird auch das Innere des neuen Velar von hochentwickelter Technologie bestimmt. So hat die Baureihe beispielsweise das neue Infotainment-System Touch Pro Duo an Bord: Gleich zwei hochauflösende 10,2-Zoll-HD-Touchscreens, gekonnt in die Innenraumarchitektur integriert, gewährleisten beste Unterhaltung und volle Kontrolle. Die schlanken, intuitiv bedienbaren Bildschirme fügen sich harmonisch in die reduktiv geprägte Gesamtgestaltung ein. Nicht weniger eindrucksvoll ist daneben die Praxistauglichkeit des neuen Velar, für die unter anderem der mit 673 Liter Volumen sehr großzügig angelegte Kofferraum bürgt.
Als erstes Modell seiner Klasse bietet der neue Velar für die Sitzbezüge ein betont nachhaltiges Angebot in Gestalt von besonders umweltverträglichen Premium-Textilien als Alternative zu Leder. Der Premium-Stoff in Dapple Grey wurde in Kooperation mit Kvadrat entwickelt, dem europäischen Spezialisten für hochwertige Textilien in anspruchsvollem Design. Den Kontrast zu den Dapple-Grey-Sitzbezügen bildet Premium-Velours in Ebony oder Light Oyster.
Hochmodern präsentiert sich auch die Grundkonstruktion des Range Rover Velar mit einer ebenso leichten wie verwindungssteifen Aluminium-Leichtbau-Konstruktion und dem aufwendigen Fahrwerk, das vorn Doppelquerlenker und hinten eine Integral-Achse zur Radführung besitzt. Diese und andere Komponenten sorgen dafür, dass der neue Range Rover Velar mit agilem Handling, herausragendem Fahrkomfort und großer Souveränität überzeugen kann. Zugleich ist der Velar ein überaus sicheres Auto, denn bei seiner Entwicklung waren die weltweit strengsten Prüfvorschriften für Crashtests der Maßstab.
An Bord hat der neue Velar neben einem umfangreichen Rückhaltesystem mit sechs Airbags eine Fülle hochentwickelter Assistenzsysteme, darunter einen autonomen Notfall-Bremsassistenten, adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stauassistent, einen Toter-Winkel-Spurassistenten mit Annäherungssensor oder eine Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem Geschwindigkeitsbegrenzer.
Damit noch lange nicht genug der modernen Technik. Zum Konzept des neuen Range Rover Velar zählen ferner typische Land Rover-Merkmale: ein hochentwickelter Allradantrieb, die optionale Luftfederung rundum sowie eine für Geländeeinsätze optimierte Karosseriegeometrie. Die Bodenfreiheit von 251 Millimetern (213 Millimeter bei Versionen mit Stahlfederung) platziert den neuen Velar ebenso in der Spitze seiner Klasse wie die Wattiefe von 650 Millimetern bzw. 600 Millimetern mit Stahlfederung. Hinzu kommen nützliche Helfer wie Terrain Response 2 Automatik oder die Offroad-Geschwindigkeitsregelung All Terrain Progress Control (ATPC). Wie es sich für einen Range Rover gehört, schreckt auch der neue Velar vor keiner Aufgabe und keinem Terrain zurück.
Für souveränes Vorwärtskommen bei zeitgemäßer Effizienz sorgt daneben das Motorenprogramm des Range Rover Velar. Es besteht aus sechs Diesel- und Benzinalternativen, jeweils gekoppelt mit einer weich schaltenden ZF-8-Gang-Automatik sowie permanentem Allradantrieb mit der Softwaresteuerung Intelligent Driveline Dynamics (IDD).
Die Leistungs-Spannbreite der sauberen und laufruhigen Ingenium-Vierzylinderdiesel reicht im neuen Velar von 132 kW/180 PS bis 177 kW/240 PS – bei 500 Nm Drehmomentmaximum und minimalen CO2-Emissionen von 142 g/km. Gesellschaft erhalten die Selbstzünder zunächst von einem brandneuen Vierzylinder-Benzinmotor aus der Ingenium-Reihe, der 184 kW/250 PS Leistung unter anderem für einen 6,7-Sekunden-Sprint von 0 auf 100 km/h nutzt. Später im Jahr folgt dann eine noch kraftvollere Version des Benziner-Triebwerks mit 221 kW/300 PS.
Neben effizienten Vierzylindern ist der Range Rover Velar mit Sechszylinder-Power verfügbar – zum Beispiel in Gestalt des 3,0-Liter-V6-Twinturbo-Diesels, der die Souveränität von 700 Nm Drehmomentmaximum mit CO2-Emissionen von lediglich 167 g/km kombiniert. Betont sportliche Ambitionen gestattet weiterhin ein V6-Kompressor mit 280 kW/380 PS. Dieses Aggregat kennzeichnen ein sportlicher Sound und ein Spurtvermögen von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden – erst bei 250 km/h wird der Vorwärtsdrang des Velar mit Kompressorantrieb elektronisch abgeregelt.
Land Rover bietet die neue Baureihe mit den Modellen Velar und Velar R-Dynamic an, außerdem mit den Ausstattungsvarianten S, SE und HSE. Attraktive Designpakete für Exterieur und Interieur sowie viele weitere Ausstattungsoptionen machen es einfach, das Fahrzeug ganz auf den individuellen Geschmack zuzuschneiden.
Ein überaus reizvolles Angebot präsentiert Land Rover außerdem mit dem Range Rover Velar First Edition, der auf das erste Modelljahr beschränkt bleibt. Diese zur Markteinführung aufgelegte Sonderserie übertrifft im Hinblick auf Anspruch und Luxus sogar die exklusive HSE-Ausstattung. Die ausschließlich mit V6-Diesel oder -Benziner bestückte First Edition des Velar überzeugt mit Details wie einer erweiterten Lederausstattung inklusive perforierten Windsor-Ledersitzen in Light Oyster oder Ebony, einem 1600 Watt starken Signature-Reference-Soundsystem des Spezialisten Meridian, Matrix-Laser-LED-Scheinwerfern  mit LED-Signatur und 22-Zoll-Doppelspeichenrädern mit diamantgedrehten Oberflächen.
Bei den Außenfarben der First Edition haben die Kunden die Wahl unter Corris Grey, Silicon Silver und Flux Silver – ein einzigartiges seidenmattes Finish, das exklusiv der im ersten Modelljahr erhältlichen First Edition des Velar vorbehalten ist. Dieser Lack wird von den Fachleuten der Abteilung Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations im neuen Technikzentrum an der Oxford Road sorgfältig von Hand aufgetragen.
Während für Design und Entwicklung des neuen Range Rover Velar die Entwicklungszentren von Jaguar Land Rover auf der britischen Insel verantwortlich zeichnen, ist die Serienproduktion eine Angelegenheit des Werks Solihull in den West Midlands zwischen Birmingham und Oxford. Der Verkaufsstart des Velar in rund 100 Weltmärkten ist für Spätsommer geplant.
 
Originalartikel zu finden unter: http://media.landrover.com/de-de/news/2017/03/weltpremiere-der-neue-range-rover-velar-pur-elegant-und-voller-technik
 
 
 

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Newcomer im Sommer 2017: Range Rover Velar

Range Rover steht bekanntlich dafür, seine Fahrzeugflotte mit einem speziellen Ambiente „auszustatten“. So auch beim neuen Range Rover Velar, der im Sommer auf den Markt kommt. Der neue 4.8m lange Range Rover Velar schliesst als vierte Baureihe die Range-Rover-Familie. Angesiedelt zwischen dem „Evoque“ und „Sport“.
Der Velar besticht vor allem über sein aufgeräumtes Innendesign und die Reduzierung auf das Wesentliche. Ein Lob an die Innendesigner! Das hochwertige Lederarmaturenbrett überzeugt ebenso wie die zwei, gut ablesbaren 10 Zoll Monitore, die allerlei Informationen anzeigen, wie auch die Voraussage, ob die Wattiefe von 650 Millimetern demnächst überschritten wird. Der Technik ist zu verdanken, dass auf störende Hebel, Schalter und Knöpfe verzichtet werden konnte. Stattdessen sind virtuelle Bedienelemente und Instrumente vorzufinden. So auch beim lederbezogenen Lenkrad. das modern und luxuriös wirkt. Auch hier wurde auf Drehregler und Schalter verzichtet.

Range Rover Velar Cockpit
Range Rover Velar Cockpit

 
Für die Insassen ist zudem die Sitzposition und der Komfort entscheidend. Der Fahrer thront im Velar auf einem straff gepolsterten Ledersitz, der – vorausgesetzt man ist nicht grösser als 1.85m – bequem ist und viel Kopffreiheit bietet. Der Rundblick wird durch die etwas breite A-Säule geschmälert. Im Fond ist trotz des abfallenden Hecks Kopf- und Kniefreiheit, bei einem Radstand von über 2,87m, gegeben.
Die übrigen Ausstattungselemente sind sehr Range Rover lastig. Der cW-Wert hingegen liegt mit 0,32 im Vergleich zu den grösseren Brüdern sehr gut. Bei einem SUV dieser Grösse kein zu vernachlässigender Faktor. Auffällig sind die versenkbaren Türgriffe, die vielleicht etwas zum cW-Wert beitragen, die ab ca. 8 km/h in der Karosserie vom Range Rover Velar verschwinden.
Für den Antrieb stehen Dieselmotoren mit 4-Zylindern und 180/240 PS zur Verfügung und ein V6 mit 300 PS und 700 NM Drehmoment. Der neuentwickelte Vierzylinder Benziner mit 250 PS gesellt sich zum bekannten V6-Kompressor mit 380 PS. Mit 63’500 Franken fängt der Range Rover Velar Spass an und endet mit dem „R-Dynamics HSE“ bei CHF 100’300.
 
 

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Hightech im neuen Land Rover Defender

Der neue Land Rover Defender, die neueste 4×4 Maschine von JLR wird mit noch mehr fortgeschrittener Offroad Technik ausgestattet sein, als die neueste Generation des Discoverys.
Der neue Defender, Land Rovers lang erwarteter Ersatz für die betagte und viel beklagte 67-jährige Ikone, die letztes Jahr endgültig aus der Produktion ging, wird die neuste Technik noch moderner nutzen, als die all-new Discovery Konzeption, die es endlich Anfang 2019 den Markt schafft.

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Press Release: Land Rover enthüllt bahnbrechendes „Discovery Vision Concept“ (old)

Für die Weltpremiere des Discovery Vision Concept richtete Land Rover am Vorabend der New York Auto Show 2014 ein spektakuläres Event aus: Das Concept Car erschien in Begleitung eines Modells des „Virgin Galactic“-Raumschiffs an Bord der „USS Intrepid“ – eine Erlebniswelt für See-, Luft- und Raumfahrt auf dem Hudson River in Manhattan.
Mit dem Concept Car läutet Land Rover einen grundlegenden Wechsel ein: Der Discovery wird vom einzelnen Modell zu einer Modellfamilie, die das Freizeit-SUV-Segment neu definiert. Das Discovery Vision Concept erlaubt einen reizvollen Ausblick auf die Land Rover-Vision dieser Modellfamilie und auf die Richtung, die die moderne Designsprache künftiger Modelle für den Premiummarkt einschlagen wird.
Phil Popham, Jaguar Land Rover Group Marketing Director, erläutert: „Auf dem Genfer Autosalon im März haben wir angekündigt, dass sich der Discovery weiter entwickeln wird. Passenderweise zum 25-jährigen Modelljubiläum können wir nun einen Blick auf die Discovery-Evolution werfen, die ein neues Zeitalter einläuten wird. Das Discovery Vision Concept zeigt, wie extrem aufregend diese Zukunft aussieht.“
 

Design für die Zukunft

Das Discovery Vision Concept lässt klare Bezüge zur Abstammung des Discovery erkennen – beispielsweise mit charakteristischen Details wie der Stufe in der Dachlinie oder der großzügigen „Alpine“-Verglasung im Fond. Mit einer radikal neuen, scharf gezeichneten Form strebt die Marke hier mehr als je zuvor die Fusion aus breit angelegter Vielseitigkeit und attraktivem Design an – die Land Rover-Vision des perfekten Freizeit-SUV.
Gerry McGovern, Land Rover Design Director und Chief Creative Officer, kommentiert: „Das Discovery Vision Concept zeigt die Vision unserer künftigen Freizeit-SUV-Familie. Das moderne, attraktive und charaktervolle Design der Studie hebt sich deutlich ab vom Discovery, wie wir ihn heute kennen. Flexibel, geräumig, durchdacht und praktisch, dazu mit der legendären Land Rover-Leistungsfähigkeit: Diese Mischung sorgt für Emotionen.“
 Im Innern des Discovery Vision Concept erwartet die Passagiere nicht nur ein großzügiges und flexibel nutzbares Ambiente – hinzu kommt eine Vielzahl innovativer Details zur Optimierung von Komfort und Unterhaltung. Herausragendes Sinnbild für die enorme Vielseitigkeit des Modells ist seine vielfach konfigurierbare Bestuhlung.
So können die Sitze entweder flach zusammengeklappt oder mithilfe des Touchscreen-Menüs nach vorn und hinten verschoben werden. Auf diese Weise wird das Fahrzeug vom Standard-Siebensitzer zum Sechs- und Fünfsitzer oder zur besonders großzügigen viersitzigen Limousine. Die Türverkleidungen verbergen praktische Reisegepäckstücke, die herausnehmbar und als Rollkoffer verwendbar sind. Die Rückenlehnen wiederum enthalten zahlreiche Komfortmerkmale, von denen auch die dahinter platzierten Passagiere profitieren.
Eine echte Evolution zeigt auch das Heck: Hier besitzt das Concept Car eine elektrisch betätigte einteilige Heckklappe. Im Zusammenspiel mit der ausklappbaren Trittstufe am Heck und der klappbaren Sitzbank im Laderaum bildet sich hier eine „Event Platform“ heraus – als vielseitig nutzbare Basis für Freizeit, Sport und Hobbys. Die Trittstufe fungiert darüber hinaus als Aufnahmepunkt für Fahrrad- und Skiträger.
Die Themen Vielseitigkeit und Flexibilität finden sich auch an anderer Stelle des Innenraums wieder. So ist das Discovery Vision Concept mit zwei verschiedenen Sorten des „Foglizzo“-Premiumleders bestückt – abwaschbar, wasser- und ölabweisend und in Sekunden zu reinigen. Abgerundet wird die unvergleichliche Atmosphäre mit Holzdekoren an Boden und Armaturenbrett sowie maßgeschneiderten Ausstattungsdetails, geschmückt mit „Harris Tweed“: ein warm wirkendes Ambiente, geprägt von Qualität und britischer Handwerkskunst.
Aufbruch zu neuen Technologien
Mit dem Discovery Vision Concept gestatten die Entwicklungsingenieure von Jaguar Land Rover einen Einblick in ihre Arbeit. Sie lassen auf diese Weise ahnen, welche Richtung die Technologie der Land Rover-Modelle in Zukunft einschlagen wird – und wie eng sich das Unternehmen mit neuen technischen Lösungen an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden ausrichtet. Dazu zählen unter anderem diese Technologien:

  • Zum Beispiel die nächste Generation der Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI – Human-Machine Interface). Diese Technologie gewährleistet ein intensives und umfassendes Multimedia-Erlebnis für alle Mitfahrer – etwa mit Video-Verbindungen über die Infotainment-Bildschirme in den Rückenlehnen. Außerdem nutzt das hier integrierte „Smart Glass“ die Möglichkeiten der „Erweiterten Realität“ (augmented reality) für die gesamte Fahrzeugverglasung. Die Funktion zahlreicher Elemente, wie Türen, Blinker, Scheinwerfer oder Bildschirme werden zudem mit Gesten gesteuert.
  • Das System „Remote Control Drive“ erlaubt dem Fahrer das betont langsame Manövrieren, ohne dass er selbst am Steuer Platz nimmt. Die Fernsteuerung kann sich in vielen Situationen auf und abseits der Straßen als hilfreich erweisen, so beim Ankoppeln eines Anhängers oder in besonders schwierigen Geländepassagen.
  • Für beste Sichtverhältnisse sorgt das leistungsstarke, tageslichtähnliche Licht der Laser-Scheinwerfer, ergänzt um „intelligente“ Funktionen wie Objekterkennung und Abblendsystem.
  • Die Bewältigung besonders enger Passagen wird mit optischer Unterstützung durch Laser-Referenzierung erleichtert: Sichtbare Laser projizieren Markierungen, Symbole und Bilder auf den Boden und die Umgebung.

Dr. Wolfgang Epple, Jaguar Land Rover Director Research & Technology, erklärt dazu: „Das Discovery Vision Concept zeigt, wie innovative Technologien von Jaguar Land Rover im Verbund mit modernem, mutigem Design dem SUV die Zukunft ebnen. Es demonstriert außerdem, dass Land Rover unverändert eine Führungsrolle im Offroad-Markt beansprucht. Smarter, vernetzter, attraktiver und leistungsfähiger: Der Land Rover von morgen wird sich komplett und perfekt in das Leben der Menschen einfügen.“
Kein Terrain ist zu schwierig
Moderne Zukunftstechnologien aus den Entwicklungsabteilungen von Jaguar Land Rover feiern im Discovery Vision Concept ihr Debüt – sie befördern das Leistungsvermögen eines SUV auf eine neue Ebene. Dazu gehört die Vision von Land Rover für die nächste Generation des Terrain-Response-Systems. Es nutzt proaktiv die Möglichkeiten intelligenter Mensch-Maschine-Schnittstellen und anderer Technologien. Auf diese Weise wird der Fahrer in die Lage versetzt, praktisch jedes Terrain mit Leichtigkeit zu meistern.
Weiterhin an Bord des Concept Cars ist das innovative „Transparent Bonnet“-Head-Up-Display. Dieses System eröffnet einen ungehinderten Blick auf den Boden direkt vor und unter dem Fahrzeug. Die unterhalb des Kühlergrills montierten Kameras liefern ihre Bilder auf das in die Windschutzscheibe integrierte Head-Up-Display. Vor allem beim Durchqueren schwieriger Geländepassagen lässt sich die Boden-Ansicht auf die Frontscheibe projizieren: Die Motorhaube (englisch: bonnet) wird praktisch transparent.
„Laser Terrain Scanning“ wiederum arbeitet mit Infrarot-Laserstrahlen, die von den Nebelscheinwerfern ausgestrahlt werden. Die Laser scannen ununterbrochen den Untergrund und erzeugen auf diese Weise eine Reliefkarte, die auf dem hochauflösenden Display in der Instrumententafel erscheint. Diese Karte kann mit dem Leitsystem „All-Terrain Coach“ verbunden werden: Der Pilot erhält Vorschläge für den besten Fahrweg und Unterstützung bei der Durchquerung der Passage.
Laser kommen ferner für die nächste Entwicklungsstufe des Wasserstandsmessers „Wade Aid“ zum Einsatz. Hier lässt sich die Wassertiefe bereits ermitteln, bevor der Wagen Kontakt zur Wasserfläche hat – der Fahrer wird informiert, ob die Durchquerung gefahrlos möglich ist.
Das System „All-Terrain Progress Control“ schließlich erlaubt auch auf wechselndem Terrain ein semi-autonomes Fahren mit konstantem Tempo.
Fazit: Die innovativen neuen Technologien setzen die große Land Rover-Tradition der Leistungsfähigkeit auf jedem Untergrund nicht nur fort – sie bringen diese Fähigkeiten in eine völlig neue Dimension.
Dr. Wolfgang Epple, Jaguar Land Rover Director Research & Technology, kommentiert: „Als jahrzehntelanger Pionier im 4×4-Markt hat Land Rover reiche Erfahrung damit, Grenzen zu überwinden. Jetzt definieren wir vollkommen neu, was SUV-Potenzial und Vielseitigkeit wirklich bedeuten. Das Discovery Vision Concept demonstriert in enormer Breite innovative und intelligente Technologien. Sie wurden entwickelt, um unseren zukünftigen Kunden ein beispielloses Leistungsvermögen für jedes Terrain zur Verfügung zu stellen.“

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Schnorchel: 10 praktische Tipps vor dem Kauf

Beim Umbau vom ordinären Strassenfahrzeug zum Geländewagen ist der so genannte Schnorchel (oder auch die höhergelegte Luftansaugung) das Objekte der Begierde. Es macht gleich von Weitem jedem erkenntlich, hier kommt ein echter Off-Roader. Der Schnorchel dient genau dazu, was auch der Verpackung steht. Er hilft dem Motor unter Wasser zu atmen. Neulinge aber auch alte Hasen, die in die Vorzüge des extra Quantum Sicherheit kommen wollen, müssen ein paar Dinge beachten, bevor sie anfangen das ausgetüftelte Accessoire zu montieren. Wir klären auf und helfen mit fachkundigem Wissen.

Finde die Wattiefe deines Fahrzeuges heraus und versuche zu verstehen, warum sie so angegeben ist.

Wasser in der Luftansaugung ist nicht die einzige Gefahr, die dem Fahrzeug Schaden kann. Die fahrzeugspezifische Wattiefe beachtet ebenso elektrische, mechanische und elektronische Fahrzeugkomponenten, die bei Wasserdurchfahrten (dem so genannten Furten) in Mitleidenschaft gezogen werden können, wie auch die Abdichtungen, die das Eindringen von Wasser in die Fahrzeugkabine verhindern soll. Zum Beispiel hat der Chevrolet Colorado und der Isuzu D-Max die identische Höhe des Lufteinlasses, aber unterschiedliche Wattiefen. Die eine liegt bei 800mm, die andere bei 500mm.
Trotzdem ist zu beachten, dass die Höhe des Lufteinlasses immer in Relation zur Befestigung der Lichtmaschine gesehen werden muss. Beim D-Max wird daher empfohlen, dass man nicht so tief waten soll, so dass Wasser über die Türen eindringen kann. Obwohl der Motor das Waten mit einem Schnorchel überleben würde, wären verbesserte und wasserdichte Türdichtungen eine sinnvolle Ergänzung, sofern man öfters Furten möchte.
Für Fahrzeuge, die keine empfohlene Wattiefe haben, bestehen die Möglichkeiten, dass besonders freiliegende Flüssigkeitsbehälter, Elektronik und Elektrobauteile im Motorraum nicht gegen Wassereindringen genügend geschützt sind. Und das, obwohl Schnorchel für diese Fahrzeuge im Zubehörhandel erhältlich sind. Somit gibt es keine Garantie, dass die Mechanik oder Elektronik keinen Schaden bei Wasserdurchfahrten nimmt.

Finde heraus, ob es einen passenden Schnorchel für dein Fahrzeug gibt

Der einfachste Weg ist, einen Schnorchel passend zum Fahrzeug zu kaufen. Es ist jedoch auch möglich, speziell einen erhöhte Luftansaugung für Fahrzeuge, für die der Zubehörhandel nichts parat hat, anzufertigen. Dabei ist zu beachten, dass diese Lösung teurer ist und unter Umständen die gesamte interne Luftansaugung passend gemacht werden muss. Die meisten Schnorchel, die es zu kaufen gibt, sind so gefertigt, dass sie direkt an die Karosserie passgenau am originalen Lufteinlass montiert werden können. Mittels mitgelieferten Dichtungen wird das Eindringen von Wasser in das System verhindert.

Spare nicht an der Qualität

Billige No Name – Produkte sehen fast so aus, wie die Originalen. Billiges Plastik bietet weniger Schutz gegen UV-Strahlung, das Material beginnt früher brüchig zu werden. Leichte Schäden bringen das Plastik zum Bersten und bei einem Aufprall können Splitter bei Unfällen mit Personen, Verletzungen hervorführen. Zudem haben diese Schnorchel keine Zulassung. Originale Schnorchel sind aus dickerem Plastik, um den Widrigkeiten beim Offroad-Fahren zu widerstehen. Sie sind auch angepasst für die Menge der Luft, die der Motor benötigt. Ein Nachbau kann den Motor bei höheren Drehzahlen nicht mehr genug Luft bieten. Die Schläuche und Dichtungen der günstigeren Varianten können bei starker Strömung und viel Wasser ihrer tatsächlichen Aufgabe nicht mehr gerecht werden und Wasser kann in den Luftansaugtrakt eindringen.

Entscheide Dich für ein System

Generell gibt es zwei Arten von Lufteinlässen. Der bekannteste und meist genutzte Typ ist der AirRam, bei dem die Luft eingedrückt wird, sobald sich das Fahrzeug vorwärts bewegt. Dadurch drückt die angesaugte Luft Dreck und Wasser an den hinteren Schnorchel-Kopf und drückt so ungewollte Materialien durch kleine Löcher im Kopf wieder raus. Das Wasser wird vor Erreichen des Luftfilters abgeschieden.
Die andere Art des Luftfiltereinlasses ist der Zyklon oder Vortex Typ. Bei ihm wird im runden Kopf die Luft im Kreis gewirbelt, so dass sich aufgrund der Zentrifugalkräfte Wasser, Dreck und Staub an den Wänden abscheiden uns später ausgekippt werden kann. Dieses System ist effektiver als das AirRam System und hält den Luftfilter sauberer. Jedoch ist der Luftdurchsatz geringer, was zum Verlust von Leistung und einem erhöhten Verbrauch führen kann.

Montiere den Schnorchel richtig

Vor der Montage sollte sichergestellt sein, dass alle benötigten Werkkzeuge und Materialien vorhanden sind. Wenn die Montage nicht alleine durchgeführt werden kann, ist es keine Schande um Hilfe zu fragen oder eine spezialisierte Werkstatt aufzusuchen.

Sei darauf vorbereitet Löcher in deine Karosserie zu schneiden

Um den Schnorchel richtig zu montieren, müssen Löcher in die Karosserie gebohrt und unter Umständen das originale Loch der Luftansaugung erweitert werden. Wenn man dazu nicht das richtige Werkzeug hat, sollte man die Finger davon lassen und eine Werkstatt aufsuchen. Auch hier ist es wichtig, dass die Kollegen Rostschutz auftragen, so dass keine Korrosion entstehen kann.

Silikon Versiegelung ist wichtig

Ein Schnorchel wird seinem Bestimmungszweck nur gerecht, wenn das ganze System versiegelt ist. An allen wichtigen Verbindungen und Dichtungen sollte Silikon aufgetragen werden.

Regelmässige Überprüfung des Schnorchels

Nach jeder Wasserdurchfahrt, bei der der Motorraum überflutet wurde, muss sichergestellt werden, dass keine Lecks, Risse oder lose Verbindungsteile die Arbeit des Schnorchels beeinträchtigen. Nur so können teure Reparaturen vermieden werden.

Schnorchel können nicht alles

Nochmals zur Erinnerung. Schnorchel schützen keine elektronischen Bauteile, auch nicht die Differenziale oder das Getriebe. Viel wichtiger ist jedoch auch zu wissen, dass er nicht das Wegschwemmen des Fahrzeugs bei hohem und/oder schnell-fliessendem Wasser verhindert oder bei stehendem Wasser das Durchsickern in den Fahrzeuginnenraum wenn man stecken geblieben ist. Generell sollte die Strecke – wohlmöglich – vorher abgelaufen oder vorausfahrende Fahrzeuge beobachtet werden. So bekommt man eine Idee, wie gefährlich es ist. Zudem benötigt man beim Furten den richtigen Gang und Drehmoment, um die Massen an Wasser, die sich vor dem Fahrzeug befinden, weg zu bewegen. Ein Fahrzeug ohne Untersetzung ist nicht dafür ausgelegt, Wasser über die angegebene Wattiefe hinaus, wegzustossen.

Sogar mit einem Schnorchel, sollte man das Waten auf ein Minimum reduzieren

Auch wenn Hersteller über die Wattiefe sprechen, sagen sie nicht alles. Es fehlt nämlich wie lange man – auch unter Berücksichtigung der Wattiefe – im Wasser fahren kann. Ein paar Autolängen stellen kein Hindernis dar, aber mit ein paar Kilometern, auch mit Schnorchel, können Probleme auftreten. Die Möglichkeit dem Motor unter Wasser Sauerstoff zuzuführen und vollends zu Schwimmen sind zwei verschiedene Dinge.
Schlussendlich schützen Schnorchel vor teuren Motorschäden wenn man durch Wasser fahren muss, aber im Zweifelsfall oder man sich nicht sicher ist, sollte man es lassen!
 
 

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Integrierte Scheinwerfer: es werde Licht – Teil 5

Im vierten Teil unsere Serie erzählte ich bereits etwas über die Fahrzeugelektronik und die Probleme, die sie bereiten kann. In diesem Kapitel beschränke ich mich auf die durchlaufende Entwicklung mit den Zusatzscheinwerfern, und die Lösung: im Kühlergrill integrierte Scheinwerfer.
Wie bereits geschrieben, haben wir auf dem Dachträger die T24 von Lazer Lamps montiert. Der Lichtbalken sieht schon mächtig gewaltig aus, beleuchtet aber die Motorhaube aufs Gröbste und ist für den Einsatz auf der Strassen nicht geeignet. Im Gelände kann man geteilter Meinung sein. Für Schnee, Regen, Graupel, etc. eignet sich die T24 nicht und da nicht immer schönstes Wetter ist, muss man fairer Weise sagen, dass dieser Lichtbalken eher zum Protzen ist, als dass er überhaupt hilft. Er ist so hell, dass man auf der Strasse (wo er ja nun auch keine Zulassung hat) das Fernlicht des Gegenverkehrs weit überblendet und man entgegenkommende Autos nicht sehen kann.

Die Abhilfe: integrierte Scheinwerfer

Was ist also nun die Lösung? Bei früheren Fahrzeugen hatte ich Zusatzscheinwerfer mittels einer Metallplatte hinter das Kennzeichen gesetzt. Das ist aufgrund der neuen Stossstange und auch der Seilwinde nicht möglich. Abgesehen davon, ist das Kennzeichen jetzt seitlich und nicht mehr mittig zentriert.
Somit blieb nur noch die Lösung im Kühlergrill integrierte Scheinwerfer zu installieren. Den passenden Halter und die Kabelsätze sind erst seit 2016 durch OEMplus auf dem Markt gebracht worden. Somit war klar, dass die Lösung zur Unterstützung des Fernlichts, welches für die meisten Zwecke völlig ausreichend ist, die integrierten Scheinwerfer sein sollen. Das Schöne an dieser Lösung ist zudem, dass diese Scheinwerfer für den Betrieb auf auf öffentlichen Strassen zugelassen sind.
In unserem Fall wurden zwei Lazer Lamps Triple-R 750 Elite2 verbaut. Diese geben einen guten Mix für den on- und offroad Einsatz. Für die Streuung des Lichtkegels können sie mit einem 10-15° Streuwinkel ausgestattet werden. So wird das Licht ein wenig breiter, was beiden Einsatzzwecken zugute kommt.
 

Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)

Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel ohne aktiven integrierten Scheinwerfern

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Fast am Ziel: Fahrzeugelektronik, ohne sie geht nichts – Teil 4

In diesem Teil der Entwicklungsgeschichte unseres Land Rover Discovery geht es primär um Fahrzeugelektronik. Den Start des Umbaus ist im ersten Teil zu finden.

Die Fahrzeugelektronik und ihre Tücken

Dass Fahrzeuge mit immer mehr Elektrik vollgestopft werden, ist ein offenes Geheimnis. Immer mehr elektronische Helfer unterstützen uns Fahrer. Genau das macht das Fahren angenehm, birgt aber auch Hindernisse und Hürden, die bei anderen „klassischen“ Fahrzeugen, die sonst im Offroad-Bereich umgebaut werden, nicht auftreten. Dies Fahrzeuge sind von der Fahrzeugelektronik aus, einfacher gehalten.
Jedem Offroader ist „IBS“ – Intelligent Battery System – ein Begriff. Das Hauptaugenmerk sollte auf dem Wort intelligent liegen, ist es aber nicht. Diese Technologie ist für den Stand der Fahrzeuge vor Discovery 3/4 ausgelegt und nicht für neuere Fahrzeuge. Mit dem Einbau einer zweiten Batterie und dem IBS fing im Fall von unserem Lord Vader der Spass erst an. Als ich meinem Vater (einem sehr versierten Schrauber) den Schaltplan zeigte, meinte er sofort, dass das nicht funktionieren kann und so kam es auch!
Ständig eine leere Batterie liessen auf einen unbekannten Verbraucher im Bordnetz vermuten. Der einzig neue Verbraucher ist die Seilwinde gewesen. Diese wurde abgeklemmt und immer noch ist die Batterie leer gewesen. Dass die Horntools Seilwinde durch ihre „intelligente“ Bauform des Anschlusses für die manuellen Steuerung ebenfalls einen Kriechstrom zuliess, ist kein schöner Fakt, aber Tatsache, der zu einem späteren Zeitpunkt optimiert wird.

Was ist also das Problem?

Neuere Fahrzeuge verfügen über ein so genanntes Batteriemanagementsystem (BMS), welches im Regelbetrieb (mit laufendem Motor) die Verbraucher kontrolliert und im Ruhezustand eine Ruhespannung von 0.5 A, auch für verschiedene Assistenzsystem (Regulierung Luftfahrwerk, Überwachung etc.), aufweist. Das IBS, welches in regelmässigen Abständen anfragt, ob genügen Spannung zwischen den Batterien vorhanden ist, tut dies auch bei ausgeschaltetem Motor. Dabei wird zudem das BMS und die gesamte Fahrzeugelektronik in Betrieb genommen. Somit sind alle Verbraucher, wie z.B. Steuergeräte, für 20 Minuten aktiv, bevor sie sich wieder abschalten. Das Ergebnis ist selbsterklärend: Im Standbetrieb, bei ausgeschaltetem Motor, liegt der Verbrauch über der Ruhespannung und da sich beide Batterien von der Spannung her ausgleichen, saugen sie sich gegenseitig leer. Vielen Dank IBS!

Probleme mit der Fahrzeugelektronik beheben

Der o.g. Vorgang beschränkt sich aber nicht nur auf die Fahrzeugelektronik des Land Rover Discovery sondern gilt stellvertretend für alle modernen Fahrzeuge mit BMS. Eine Abhilfe kann ein wirklich intelligenter Mechaniker mit einem Stromstossrelais schaffen, welches im Kreislauf des BMS eingebunden ist und mit ihm zusammen arbeitet. Nach ca. einem Jahr mit angeblichen Batterieproblemen, kaputter Batterie, etc. wurden wir bei bei OEMplus fündig und uns konnte endlich geholfen werden. Solche Stromstossrelais sind unabhängig der Fahrzeugmarke bei OEMplus erhältlich.
Im Fahrzeugelektronik-Bereich gehören ebenso Zusatzscheinwerfer. Konnte man früher noch den Geberstrom vom Fernlicht abzweigen, geht das bei neueren Fahrzeugen nicht mehr. Zusatzscheinwerfer müssen wie viele andere Änderungen auch programmiert und mit extra Kabelsätzen angeschlossen werden. Innerhalb des Windschilds unseres Prospeed Dachträgers wurde eine Lazer Lamp T24 verbaut. Angeschlossen mit einem extra entwickelten Kabelsatz von OEMplus wurde ein Taster in den Dachhimmel neben der Innenbeleuchtung installiert. Der Taster schaltet den Lichtbalken entweder zusammen mit dem Fernlicht oder konstant als Arbeitslicht.

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Der dritte Akt: Die Verbesserung der Offroadtauglichkeit

Nachdem die groben äusseren Sachen verbaut wurden, die ersten Testläufe durchgeführt wurden, mussten Optimierungen der Offroadtauglichkeit her. Das Wort wird wohl häufiger vorkommen, denn zu optimieren gibt es immer viel. Es geht dabei nicht nur um die Optimierung der Qualität der durchgeführten Arbeiten sondern auch um Materielles und natürlich um den Fahrspass.

Optimierung der Offroadtauglichkeit 1: Heckstossstange

Zu aller erst musste die Heckschaufel entfernt werden. Der Mudtech Unterfahrschutz unter der Heckstossstange arbeitet wie eine Schaufel. Es sieht zwar toll aus, aber ist im Gelände wenig hilfreich und schränkt die Offroadtauglichkeit massiv ein. Völlig oder zum teil abgerissene Heckstossstangen sind bei Discovery Fahrern ein oft gesehenes Problem.
Die Konsequenz ist gewesen, dass die originale Heckstossstange durch eine Kaymar Stahlstossstange mit Reserveradträger und Kanisterhalter ersetzt wurde. Auch hier ist vor Montage Vorsicht geboten! Die Heckstossstange ist nicht feuerverzinkt und rostet schneller als einem lieb ist. Es empfiehlt sich die Stossstange zum Feuerverzinken zu geben, die jeweiligen Halter sollten der Prozedur ebenfalls unterzogen werden. Die Heckstossstange ist von der Art eine definitive Verbesserung der Offroadtauglichkeit, auch wenn sie nicht zu 100% ins Konzept passt und recht schwer daher kommt.
Was zudem weniger gut gelöst ist der Verschluss der Halter für das Reserverad und den Reservekanister. Sicher definitiv und bombenfest, aber endlos schwer aufzumachen. Meine Frau und auch gestandene Männer haben Probleme die beiden Ausleger zu öffnen und zu schliessen. Gut gelöst ist hingegen der Halter für die CB-Funk Antenne. Dieser sitzt gut versteckt neben dem Halter für den High Jack. Einige mäkeln, die Antenne würde nur nach hinten abstrahlen und nicht nach vorne – komisch nur, dass ich mit meiner 2m langen Antenne, die auch weit über das Dachzelt hinausragt, besten Empfang habe und andere mit Magnetfuss nicht. Könnte natürlich auch an der Einstellung mit dem SWR Meter oder eben doch am Benutzer liegen 😉

Optimierung der Offroadtauglichkeit 2: Frontstossstange

Das besagte Problem der tiefhängenden Front wurde durch eine neue Frontstossstange gelöst. Diese ist wohl das markanteste Zeichen des Discovery. Die Stossstange hat einen verbesserten Böschungswinkel und ist in diesem Fall aus Aluminium. Als bisher Einzige ihrer Art verbessert sie die Offroadtauglichkeit enorm.
Diese quasi Einzelanfertigung ist natürlich auch noch verbesserungswürdig, aber für den Anfang in Kombination mit einer Seilwinde ausreichend.
Zur vollendeten Funktionsfähigkeit wurde kurz herum der Lionparts Frontschutz an die neue Front angepasst, welches auch nur vorübergehend ist. Die neue Frontstossstange bedingt ebenfalls einen neuen Spritzwassertank für das Scheibenwasser. Auch hier ist die Konstruktion verbesserungswürdig und finale Anpassungen müssen gemacht werden, so dass die Sensoren für den Füllstand richtig arbeiten und der Tank vollkommen dicht ist. Wie bereits gesagt, erscheint das Wort Optimierung wohl öfters 😉
Während die o.g. Arbeiten gemacht wurden, wurde die silbrige Front schwarz lackiert, ebenso der eine seitlich verbliebene Lufteinlass. Der Disco hat im Zuge der Umbaumassnahmen den Beinamen „Lord Vader“ bekommen, der auf der Motorhaube statt des originalen Schriftzugs thront.