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Stories & Erfahrungsberichte

Erfahrungen mit dem Pirelli Scorpion All Terrain Plus oder einmal durch den Balkan und zurück

Erste Erfahrungen mit dem Pirelli Scorpion All Terrain Plus

Nachdem ich bis einschliesslich letzter Saison den Cooper Discoverer STT auf den 18″ Compomotive Felgen gefahren bin, habe ich mich in diesem Jahr an den neuen Pirelli Scorpion All Terrain Plus gemacht. Beide Pneu wurden in der Dimension 275/65 R18 gefahren. Dem Pirelli wurden jedoch die geschmiedeten Delta4x4 Felgen gesponsert.
Mein erster Eindruck ist positiv gewesen, der Hersteller versprach, dass der Reifen die „perfekte Wahl für längere Fahrten“ sei, „ohne den Verlust von Sicherheit und Komfort auf der Straße“. Lassen wir es also drauf ankommen. Bereits einige Tage später das erste Erlebnis. Bei 100 km/h im Tunnel kurz vor Zürich. Ein holpern, Geräusch im Radkasten, aber das Auto fuhr. Ein kurzer Check ergab nichts, jedoch in der Garage das „böse“ Erwachen. Der neue Pirelli Scorpion AT Plus hat einen kleinen Teil seiner Lauffläche verloren.

 
Also blieb die Langstreckentauglichkeit ein wenig auf der Strasse, ein mulmiges Gefühl kam auf. Zum Glück habe ich immer 5 Pneu dabei, ein Wechsel ist somit problemlos möglich gewesen und ein neuer Pneu konnte geordert werden. Die ersten 1’500 km gingen ohne weitere Probleme von sich. Der erste Eindruck:
 

  • Leiser als der Cooper Discoverer STT (das war vorauszusehen), jedoch lauter als gedacht bei Tempo 140+
  • Schwammig bei Starkregen, vor allem unter Vollast und bei starken Bremsen
  • Im leichten, nassen Gelände müllt sich der Pneu schnell zu, reinigt sich aber zügig (das funktioniert natürlich nur solange, wenn man „saubere“ Strecken zwischendurch hat)
  • Temperaturschwankungen mag der Pneu überhaupt nicht

 
Zum letzten Punkt ein paar erklärende Worte. Als wir noch in Zürich (Stadt) wohnten und wir in die Berge sind, mussten wir kurz durch die Stadt und dann Autobahn. Nach 30km kam eine 80er Zone. Bis dahin hatte der Cooper Betriebstemperatur und die Vibrationen im Lenkrad waren weg. Allein diese kurze Verringerung des Tempos hat geholfen. Ähnlich verhält sich der Pirelli, jedoch (wir wohnen jetzt auf dem Land) sind die Temperaturen am Berg, auf dem ersten Pass und schliesslich auf der Autobahn unterschiedlich. Ein zu schneller Anstieg oder Fallen der Temperatur lassen den Pneu vom Fahrgefühl her nicht besser werden. Weitere Beispiele folgen.
 

Der Balkan – unendliche Weiten

Der Artikel zu unserer Reise folgt noch.

Exkurs: Verbrauch

Der Verbrauch auf Langstrecken steht oft in Diskussion ebenso der Luftdruck. Voll beladen haben wir vorn 2.5bar und hinten 2.9 bar gehabt. Das hat sich bewährt und kann von mir aus empfohlen werden. Wir sind mit Dachzelt und Gepäck für 2 Personen unterwegs gewesen. Die zweite und dritte Sitzreihe existiert bei uns nicht mehr. Dafür jede Menge anderes schweres Gerät am Fahrzeug. Während unserer Vorbereitungen haben wir gemerkt, dass der Pneu bei den Schweizerischen 120km/h gut 0.5l weniger als der Cooper nimmt. Mit Dachzelt auf den immer gleichen Strecken (rund 200km) um die 11l kombiniert (Stadt, Land, Autobahn, Passfahrten etc.). Unsere Reisegeschwindigkeit auf den Autobahnen wollen wir zugunsten des Verbrauchs auf um die 10l senken. Das bedeutete eine Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen von 108 km/h (laut LR Tacho). Getankt haben wir primär Premium Diesel (also nicht den „normalen“) oder Euro Diesel (z.B. in Albanien), wenn es sein musste. Auf der Langstrecke hat sich der teurere Diesel bemerkbar gemacht, das Ansprechverhalten ist besser geworden und der Verbrauch ist auf um die 9l gesunken. Im Alltag bringt es nicht viel, aber auf der Langstrecke haben wir mit dieser Wahl des Diesels gute Erfahrungen gemacht. Die Unterschiede zum Eurodiesel haben wir im Verbrauch sofort gesehen, einen halben Liter mehr hat es mind. gekostet. Auf der bulgarischen Autobahn sind wir sogar nur bei 7.5l gelandet. Es war windstill und ideale Bedingungen. Bis nach Griechenland hin hatten wir aber die 9.3l wieder erreicht.
 

Temperaturen

Zu den weiteren Witterungsbedingungen kann gesagt werden, dass wir z.T. morgen um halb 10 bereits 33 Grad hatten. Höchsttemperatur ist 36 Grad gewesen. Diese hohen Temperaturen haben natürlich auch Auswirkungen auf den Pneu. Er wurde nämlich immer weicher, was auf Langstrecke vollkommen ok ist, aber im Alltag nerven würde. Jedoch wird es im Schweizerischen Sommer nicht so warm, wobei dieser Punkt entfallen würde. Vor allen in Kurven (Autobahn 60-90 km/h) oder auf der Landstrasse (20-40 km/h) merkt man ein Wechsel des Geräuschverhaltens bei Temperaturen über 29 Grad Celsius (das was der Disco anzeigt; während der Fahrt steige ich nicht aus).
 

Strassenbedingungen

Wir fahren auf der Langstrecke gerne einen AT auf Grund der verstärkten Karkasse. Gerade auch weil im Ausland die Strassenbedingungen z.T. sehr speziell sind. Wir haben so ziemlich alles an Strasse on- oder offroad gehabt. Manchmal mussten wir gar nicht die Hauptstrasse verlassen. Diese sind oft eine eigenständige Offroadstrecke gewesen. Schlaglöcher die einen halben Meter tief sind, gibt es wirklich. Alleinig Regen blieb aus – bis wir wieder in der Schweiz gewesen sind. Seine offroad-Stärke spielt er onroad gut aus. In Montenegro sind wir u.a. Schotterpiste gefahren. Die negativen Offroad Eigenschaften traten zum Vorschein. Der Pneu sammelte Steine wie eine Schaufel, rausgeworfen hat er sie aber nicht.
 
 

 
Auf der Schotterstrecke ist dieser Pneu natürlich kein Vergleich zum Cooper. Dieser greift aggressiv rein, beim Gas geben oder Bremsen eine Granate. Der Pirelli eher enttäuschend. Bei ein wenig mehr Geschwindigkeit auf Schotter ist er zu sehr Strassenreifen, vom Bremsen will ich dann gar nicht reden. Auch weil nach diesem kurzen Ausflug gleich ein wenig Materialschwund aufkam. Zwar nichts Schlimmes, aber da habe ich mir mehr erwartet. Das kann natürlich den Temperaturen geschuldet sein, ist jedoch ein Zeichen, dass der Gummi recht weich geworden ist.

 

Abschliessende Worte

Der vorgestellte Pirelli Scorpion All Terrain Plus hat mich nach über 6’000km persönlich nicht zu 100% überzeugt. Als Alltagsreifen würde ich einen Strassenpneu bevorzugen, bei Regen ebenfalls. Am Berg macht er eine gute Figur, nicht überragend, aber Lastwechsel nimmt er gutmütig hin, sofern man nicht rast. Zum Quietschen habe ich ihn noch nicht gebracht, den Cooper schon. Eine Schlammschlacht oder auf feuchten Rasen würde ich ihn nicht nutzen wollen, da kommen die Strasseneigenschaften zu sehr raus; dem vom Hersteller beworbene Satz: „Die vorhandenen Lamellen innerhalb der Profilblöcke sorgen für eine hohe Bodenhaftung auf rutschigen Oberflächen“, kann ich nicht zustimmen. Ideal hat sich der Pneu bei mir zwischen 15 – 29 Grad Celsius in trockenen Gebieten verhalten. Drunter wird er nicht wirklich warm, drüber ist er zu schwammig. Meine Empfehlung: Eine reine Offroad-Tour würde ich mit ihm nicht machen wollen. Mal einen Schotterweg, ein wenig über den Rasen, den Feldweg entlang oder einfach sie Sicherheit zu haben, nicht beim nächsten Schlagloch auf der Felge zu sitzen – genau dafür ist er gut. Ich würde überlegen den Pneu eine Dimension kleiner zu nehmen, mit geringerer Flanke, so dass er weniger weich wirkt. Auf der Langstrecke möchte ich dennoch das weichere Fahrgefühl nicht missen, auch wenn wir uns dann auf italienischen Autobahnen bislang wie im Schiff fühlen. Das bleibt also zu testen 😉
 

Vorderrad Pirelli Scorpion AT auf Delta 4×4 mit 2.5bar

 
Hinterrad Pirelli Scorpion AT auf Delta 4×4 mit 2.9bar

 

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News-Blog

OEMplus erstmalig auf der Jagd und Hund in Dortmund

OEMplus stellt das erste mal in seiner Firmengeschichte auf der Jagd und Hund in Dortmund aus. Mit dabei der OEMplus Defender, der extra auf die Bedürfnisse von Jägern umgebaut wurde. Mehr im persönlichen Gespräch in Dortmund in Halle H3B Stand 3B.E32 oder auf Facebook.
 
 

 
 

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Umbauten

7 Dinge für einen reisetauglichen Discovery 4

7 Sachen sollten es in der ersten Umbaustufe sein, die den Bronze farbigen Land Rover Discovery 4 aus 2016 richtig reisetauglich machen sollten.
Folgende Teile wurden in der ersten Umbaustufe durch OEMplus verbaut:

  1. der OEMplus Unterfahrschutz in schwarz, Motor und Getriebeschutz in Alu Natur
  2. die nur bei uns erhältlichen delta4x4 Felgen für den LR4 in schwarz mit etwas glanz
  3. unsere neuen OEMplus Treeslider, wie immer verzinkt und gepulvert
  4. die voll integrierten LazerLamps Triple­R 750 Elite2
  5. den original Land Rover Schnorchel (abgedichtet)
  6. ein Doppelbatteriesystem für Fahrzeuge mit Stop Start und Unterverteilung im Fahrzeug
  7. Reserveradhalter für das Heck

Die Ansprüche an ein Reisefahrzeug sind vielfältig, aber um einen Grundausstattung zu schaffen haben wir diesem Discovery 4 erstmal das Nötigste verbaut.
Der OEMplus Unterfahrschutz in schwarz soll das dezente aber kraftvolle Auftreten des Fahrzeuges unterstreichen. Der Motor und Getriebeschutz verhindert sicher das Eindringen von Ästen an sonst kritischen Stellen, zudem hilft er dabei sicher über Hindernisse zu rutschen.
Die einmaligen und zeitlos designten Delta 4×4 Schmiedefelgen in 9×18 ET30 mit 265/65R18 BF Goodrich KO2 Reifen geben dem Fahrzeug ausreichend Grip in fast jedem Gelände. Die maximale Reifenbreite die wir mit der Felge empfehlen ist 285/60R18.
Erstmals haben wir bei diesem Fahrzeug unsere neuen OEMplus Treeslider verbaut. Natürlich sind auch diese wie auch unsere Rockslider feuerverzinkt und pulverbeschichtet. Anders als üblich rosten unsere Stahlteile nicht nach dem ersten Winter.
Das Markenzeichen von OEMplus darf auch bei diesem Land Rover nicht fehlen. Als erste Firma haben wir bereits 2016 auf der Abenteuer Allrad die Lazer Lamps Triple­R vollständig im Kühlergrill integriert präsentiert. Der Mehrwert an guten Licht ist unbeschreiblich, Touren bei Dämmerung oder Dunkelheit werden so zu einem entspannten Reisegenuß.
Bei der Auswahl des Schnorchels haben wir zu dem originalen von Land Rover gegriffen, er wurde abgedichtet montiert und soll so sicher gegen Wasserschläge schützen. Ein absolut dichtes System macht nur bedingt Sinn, mehr dazu erfahren Sie zu diesem Thema in unserem Beitrag zu Schnorchel.
Aktuell sind wir das einzige Unternehmen was auch bei Fahrzeugen mit Stop/Start ein gut verstecktes Doppelbatteriesystem verbauen kann. Die Zusatzbatterie sowie die komplette Unterverteilung wird hinter der Kofferraumverkleidung versteckt, von hier aus werden diverse 5Volt USB Ladedosen versorgt, ein Funkgerät, die Engel Kühlbox, die Umfeldbeleuchtung am Dachträger sowie einige Lampen im Innenraum. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit einem Solarpanel die Verbraucherbatterie und Starterbatterie zu laden.
Ein Reserveradhalter von Nakatanenga rundet die Ausstattung ab. Der Träger ist aus Edelstahl und sollte somit ein Autoleben lang halten.
Unser Leichtgewicht mit 18kg liegt auf dem Dach, der OEMplus Adventure Line Dachträger erfreut alle Besitzer mit kleinen Details die eine Nutzung sehr komfortabel machen. Standardmäßig hat jeder Dachträger 2 Befestigungspunkte für Funkantenne und Rückfahrscheinwerfer, links und rechts je eine 195cm lange Kederschiene in der die extra angepassten OEMplus Tarps eingezogen werden können. Wer seitlich oder auch vorn weitere Scheinwerfer verbauen möchte kann das Problemlos machen, fliegende und störende Kabel verschwinden einfach in den Alurohren des Dachträgers.
Weitere Informationen zu Dachträgern gibt es in unserer Rubrik Dachträger.
 

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Umbauten

Land Rover Discovery für Jäger

Der Land Rover Discovery soll hauptsächlich als Fahrzeug für das Jagdrevier eingesetzt werden. Der Auftraggeber möchte das alle Teile möglichst unauffällig und klapperfrei verbaut werden.

Erste Ausbaustufe für die Jagd

Bevor auf die eigentlichen Kundenwünsche eingegangen werden konnte, mussten zuvor entstandene Defekte behoben werden. So wurde das bereits verbaute Doppelbatteriesystem (DBS) wegen Funktionsuntüchtigkeit entfernt. Zusätzlich zu dieser Arbeit sind sehr viele elektronische Schäden aufgefallen, die auf eine unfachmännische Installation zurück zu führen sind und behoben wurden. Dabei wurden defekte Kabel wurden, Steuergeräte ordentlich verlegt und befestigt.
Das alte DBS wurde gegen das vor-konfektionierte OEMplus DBS System ersetzt.
Die defekte Varta Starterbatterie wurde gegen eine hochwertige Odyssey Extreme getauscht. Mit dieser Batterie kann die von uns nachgerüstete Standheizung problemlos 3-4 Mal direkt hintereinander betrieben werden.

Die OEMplus Stromverteilung im Kofferraum versorgt alle Verbraucher mit Strom, die nicht original zu dem Fahrzeug gehören. Dabei ist alles so verbaut und verkabelt das es mindestens Herstellerqualität hat. So integrieren sich unauffällig in der Mittelkonsole jeweils vorn und hinten eine 4,8A Doppel-USB-Ladedose, mit der problemlos, neuere elektronische Geräte schnell geladen werden können.
 

Unter dem Fahrersitz befindet sich bereits eine Vorbereitung für ein später zu installierendes Funkgerät. Auf dem Armaturenbrett ist Strom sowie ein Halter installiert, der entweder eine Handyladeschale oder ein Navigationssystem aufnehmen kann. Im Kofferraum wurde eine zusätzliche 12Volt Steckdose installiert und mit Dauerplus versehen. Die Stromversorgung für die Kühlbox ist ebenfalls vorbereitet. Die Kofferraumbeleuchtung kann neu zusätzlich über einen Taster geschaltet werden.

Licht gehört zu einer der Spezialitäten von OEMplus. Daher hat auch dieses Fahrzeug, die sauber, im Kühlergrill integrierten, Lazer Lamps Triple-R750 Elite2, erhalten.

Eine Neuerung ist der zusätzliche Rückfahrscheinwerfer. Nach etlichen Tests ist die Wahl auf einen Scheinwerfer der Firma Baja gefallen. Der Scheinwerfer ist neben der Abschleppöse installiert und schränkt die Funktionalität der Öse nicht ein. Er kann als Arbeitsscheinwerfer vom Kofferraum oder von vorn geschaltet werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit den Scheinwerfer mit dem Rückwärtsgang zu aktivieren (nicht im Straßenverkehr zugelassen).

Baja Rückfahrscheinwerfer

 
Lichtausbeute des Rückfahrscheinwerfers

 
 
 
Für Seilwinden kommen bei uns nur hochwertige Hersteller in die Auswahl. Diesmal sollte es eine WARN Zeon 10-S sein. Diese Winde wurde bis jetzt noch nie verdeckt in einem Discovery SDV6 verbaut. Wir haben einen neuen Halter konstruiert, der diese Winde aufnehmen kann. Die Steckverbindung für die Kabelfernbedienung oder den Funkempfänger haben wir optisch dezent in die Stoßstange integriert.
Erstmaliger Einbau einer Warn ZEON 10-S an einem Discvovery SDV6

 
Verdeckter Seilwindeneinbau – unauffällig und schön

 
 
Die Delta4x4 WP Felge sowie einige weiter Akzentteile wurden schwarz lackiert, um dem Fahrzeug einen stimmigeren Look zu geben. Schwarz und unauffällig ist auch der OEMplus Unterfahrschutz und für das Revier unerlässlich, der OEMplus Kompressorschutz.
Delta4x4 WP Felge

 
In der 2. Umbaustufe wird es weitere Features geben, die das Jägerherz höher schlagen lassen…
Vorher

 
Nachher

 
 

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Stories & Erfahrungsberichte

OEMplus klärt auf: moderne Batterieladesysteme bringen Probleme im Kfz

Die Lichtmaschine soll die Batterien (Starterbatterie und Bordbatterie) während der Fahrt aufladen – das ist die übliche Vorgehensweise und eine allbekannte Annahme. Doch bei modernen Motoren, vor allem seit der Einführung der Euro 6 Norm, gilt das immer weniger. Warum ist das so und was haben moderne Batterieladesysteme damit zu tun?
In einem Versuch nach einer Teststrecke von über 500 Kilometern zeigte die Kontrollmessung einen niedrigeren Ladezustand der Batterien an, als vor Antritt der Fahrt. „Wie kann so etwas möglich sein?“ Solche und ähnliche Fragen tauchen in sozialen Medien häufig auf und verwirren.

Batterie-Management-Systeme (BMS) sorgen für Wirrwarr im KfZ

 

In den meisten Fällen handelt es sich um Reisemobile, Wohnmobile oder umgerüstete Offroad-taugliche Fahrzeuge auf Basis von aktuellen Euro-6-Motoren mit sogenannten Batterie-Management-Systemen (BMS). Der Land Rover Discovery gehört ebenfalls zu dieser Art von Fahrzeugen mit BMS, „Smartcharge“ oder „intelligenter Lichtmaschine“, auch wenn bei älteren Modellen keine Euro 6 erreicht wird. Im vermutlich guten Bemühungen die immer strenger werdenden Abgasnormen und Verbrauchsvorgaben  zu erfüllen, versuchen die KfZ-Hersteller kleine und kleinste Energieeinsparpotenziale zu nutzen. Moderne Lichtmaschinen werden somit nur noch dann zur Energiegewinnung hinzu geschaltet, wenn sie unbedingt benötigt werden. Das Batterieladesystem schliesst über die zahlreichen elektronischen Helfer Umgebungstemperatur oder laufende Verbraucher mit ein.
Ähnlich wie beim Zug gibt es Systeme, die die beim Bremsen entstehende, frei werdende, Energie nutzen. Dabei wird die Lichtmaschine punktuell zugeschaltet, um möglichst viel Energie in die Starterbatterie zu laden. Damit die Batterie dafür Kapazität frei hat, wird sie in der Übrigen Zeit nur auf etwa 80 Prozent geladen.
Dies hat negative Folgen für die Bordbatterie, also die zweite Batterie, die ebenfalls nur kurze Ladephasen mit stark schwankender Spannung abbekommt. Aus eigener Erfahrung kann berichtet werden, dass wenn die Bordbatterie bei Fahrtbeginn mehr gefüllt ist als die Starterbatterie, fliesst Ladestrom von der zweiten Batterie zur Starterbatterie oder vom Aufbau ins Basisfahrzeug – mit dem zuvor beschriebenen Ergebnis.

Ein Test von Hymer an der ML-T-Baureihe belegt den negativen Batterie-Effekt

 

Messungen vom Wohnmobilhersteller Hymer an Fahrzeugen der ML-T-Baureihe belegen ebenfalls diese Effekte.“Wir bauen seit Modelljahr 2017 darum serienmäßig Ladebooster in alle Modelle auf Mercedes Sprinter ein – für ältere gibt es ein Nachrüstkit“, erklärt Geschäftsführer Bernhard Kibler. Diesem Vorgehen folgen auch andere Aus- und Aufbauer, die auf den Mercedes Benz Sprinter setzen. Dieser ist der erste Transporter der 3,5t Klasse gewesen, der mit Euro-6-Motoren angeboten wurde und arbeitet – wie in der ganzen Mercedes Flotte – mit einem weitreichenden BMS.
„Wir haben uns bei der Umstellung auf Euro-6-Motoren beim Ducato ganz bewusst gegen eine intelligente Lichtmaschine entschieden“, sagt Bernd Wachtel, Fiat-Ansprechpartner für die Aufbauhersteller, im Gespräch. Das erklärt, warum beim wichtigsten Basisfahrzeug der Wohnmobil-Welt bislang keine erhöhte Ladeproblematik auftritt. Ob dieses Vorgehen auch die nächste Verschärfung der Euro-Norm noch möglich ist, bleibt offen.

Unterstützung für das „intelligente“ Batterieladesystem

Ob die oben beschriebenen Booster oder Ladewandler, die im Wohnmobil-Bereich angewendet werden, wirklich etwas bringen, sei dahin gestellt. Sie ziehen gezielt Strom aus der Starterbatterie ab und signalisieren der Lichtmaschine damit Nachladebedarf. So wird die Lichtmaschine zusätzlich hinters Licht geführt und der Zusatzbatterie bringt das auch nichts. Sinnvoller als die Booster sind Stromstossrelais, die im Bordnetz integriert sind und zusammen mit dem BMS und dem Batterieladesystem arbeiten. Sie geben dann Strom ab, wenn dieser benötigt wird und verhindern auch einen Ablauf des Stroms – von der Bordbatterie an die Starterbatterie – wenn gewollt. OEMplus entwickelt nicht nur für Land Rover Discovery solche Systeme und Kabelsätze, sondern auch für andere Fahrzeuge. Neben einer sauberen Verkabelung und Sicherung steht dem Fahrspass nichts mehr im Wege.
OEmplus Stromverteiler Kofferraum
OEmplus Stromverteiler Kofferraum
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OEMplus klärt auf: Probleme und Lösungen der elektronische Fahrwerkshöherlegung

Der Land Rover Discovery hat wie auch viele andere Fahrzeuge aus dem Jaguar Land Rover Konzern ein Luftfahrwerk mit dem die Fahrzeughöhe automatisch angepasst werden kann. Neben dem sehr guten Fahrkomfort, das ein Luftfahrwerk mit sich bringt, kann die elektronische Fahrzeughöherlegung auch individuell, nach den eigenen Wünschen, nivelliert werden.
Die Fahrzeuggrundhöhen sind von Land Rover immer vorgegeben: die Einstiegshöhe, die normale Fahrhöhe, die Offroadhöhe (reduziert sich über 50km/h automatisch auf Normalhöhe) und die nur von der Elektronik selbst gesteuerte „extended Offroadhöhe“. Letztere soll der Notnagel sein wenn man im Gelände doch mal aufliegt, dann gibt das Fahrzeug die letzten Millimeter des Fahrwerkes frei.
Einige Fahrer wollen sich aber von der Technik nicht bevormunden lassen und verbauen zusätzlich elektronische Höherlegungen, wie zum Beispiel das „Anitas“ genannte System des italienischen Herstellers Mudtech. Damit hat man die Möglichkeit ohne Geschwindigkeitsregulierung das Fahrzeug ständig höher oder tiefer zu fahren. Zudem kann man damit direkt den extended Modus erreichen.
 

Probleme bei der elektronischen Fahrwerkshöherlegung

Wenn sich Kunden mit Fahrwerksproblemen bei uns melden, wissen wir meist schon was passiert ist!
Diese zusätzliche Technik für die elektronische Fahrwerkshöherlegung hat einen, für den LR4, zu hohen Ruhestrom, so dass die Batterie häufig in Mitleidenschaft gezogen wird. Dazu wird auch in mehreren Foren, wie Blacklandy berichtet.
Gravierender ist jedoch die Funktionsweise dieser Technik. Es wird nicht das Steuergerät für das Luftfahrwerk auf die neuen Parameter geändert sondern das zusätzliche Gerät verändert die Signale der Achssensoren. Um zu verstehen was dies bedeutet erklären wir zuerst die Funktion dieser Sensoren.

An jedem Rad befindet sich ein solcher Sensor. Der Erfassungsbereich ist +/- 30mm
An jedem Rad befindet sich ein Sensor. Der Erfassungsbereich ist +/- 30mm und regelt u.a. die elektronische Fahrwerkshöherlegung.

 
Der Achssensor (im Bild blau) ist mit einer Koppelstange auch Rod genannt (hier rot eingezeichnet) mit dem unbeweglichen Teil des Fahrzeuges verbunden. Der Sensor kann so die Höhenbewegung des Rades erfassen und diese Werte an das Fahrwerkssteuergerät weiter geben.
Im idealen Fall sollten alle 4 Sensoren in der normalen Höhe genau wie auf dem Bild stehen um 100% des vom Hersteller angegebenen Federweges nutzen zu können. Das ist aber nie der Fall. Meist sieht es so aus wie in dem folgenden Beispiel bei dem wir nur auf die beiden am meisten abweichenden Sensoren eingehen.
 
Der Sensor mit der größten positiven Abweichungen (Bild links) gibt den Wert +8 aus
Der Sensor mit der größten positiven Abweichungen gibt den Wert +8 aus.

 
der Sensor mit der größten negativen Abweichung (Bild rechts) -4.
Der Sensor mit der größten negativen Abweichung -4.

 
Die Differenz aus beiden Werten gibt den verlorenen möglichen Federweg am Sensor an, am Reifen ist dieser deutlich größer.
In diesem Beispiel bedeutet es, dass beim Anheben des Fahrzeuges nur noch 22mm am Sensor zur Verfügung stehen und beim Absenken nur 26mm. Ohne zusätzlich verbaute Elektronik gibt es dadurch keine Probleme am Fahrzeug, lediglich der maximale nutzbare Bereich ist eingeschränkt.
Die zusätzlich verbaute Elektronik, wie das Anitas, wird zwischen den Achssensor und dem Fahrwerkssteuergerät geschaltet. Der empfangene Wert vom Achssensor wird verändert und mit der vorgewählten Höhe beaufschlagt. Das bedeutet, dass z.B. aus dem zuvor genannten Wert +8 eine +18 gemacht wird und aus der -4 eine +6 entstehen sollte. Oftmals sind diese Systeme falsch programmiert und verändern die Werte an der einzelnen Achse nicht richtig, was meist zu einem hinten hoch stehenden Fahrzeug führt.
Hinten hoch, vorne tief.
Hinten hoch, vorne tief.

 
Im Gelände gibt es dann häufig die Fehlermeldung „Fahrwerk außerhalb der Toleranz“ oder „Aufhängungsfehler“. Geraten mehrere Achssensoren ausserhalb der Toleranz geht das Fahrwerk in den Notlauf und senkt sich komplett ab. Ein Weiterfahren ist damit nicht mehr möglich.
Bei unserem Beispiel wäre also bereits ein Achssensor bei dem maximalen manuellen Höherstellen mit solcher Elektronik ausserhalb der Toleranz, da hier problemlos die Regelgröße von 30mm überschritten wird.
Aus eigener Erfahrung und den resultierenden Problemen, die bei dem Einsatz solcher Elektronik entstehen, können wir nur dazu raten den Einsatz genauestens zu prüfen und mit Bedacht zu wählen und zu verwenden!
 

Lösungsansätze für die elektronische Fahrwerkshöherlegung

Bei unseren Ein- und Umbauten verzichten wir freiwillig auf diese Art der zusätzlichen Elektronik. Die Fehlerquellen in unseren hoch technischen Fahrzeug werden so nicht unnötig erhöht.
Unserer Lösungsansatz hat einen einmaligen aufwand und ist dann immer zuverlässig nutzbar:
Wir stellen das Fahrzeug auf die gewünschte Normalhöhe ein und justieren dann die Achssensoren so lange bis an allen vier Rädern der Wert gleich ist. Im Normalfall sollte dieser dann 0 betragen. Somit kann das Fahrzeug 100% des werkseitig vorgegebenen Federweges nutzen. Eine Geschwindigkeitsaufhebung für die Geländehöhe ist damit nicht möglich, aber meist auch nicht gewünscht da die Fahrzeuge mit 18“ Bereifung meist um 1,5 – 2,3 cm höher gelegt werden.

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Events & Messen

Vorstellung geschmiedete Felge

Exklusiv für OEMplus wurde von Delta4x4 eine geschmiedete Felge in der Dimension 9×18 hergestellt. Auf der Abenteuer Allrad wurde sie vorgestellt. Alexander Müller, Geschäftsführer der OEMplus GmbH, sagte stolz: „Die delta4x4 Felge ist bekannt für ihre unübertroffene Festigkeit und das zeitlose Design.“
Ab sofort ist die Felge weltweit lieferbar. Farbwahl nach Wunsch. Für weitere Informationen kontaktiert uns unter: info@oem-plus-tunig.com.
 

OEMplus_Delta4x4_Felge_geschmiedet_9x18_poliert
Delta4x4 Felge für Land Rover Discovery in 18 Zoll

 
OEMplus_Delta4x4_Felge_geschmiedet_9x18_black
Schwarz gepulverte 18 Zoll Felge von delta4x4 exklusiv hergestellt für OEMplus

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Events & Messen

BlidimaX® – der Sichtschutz für Anspruchsvolle – vorgestellt auf der Abenteuer Allrad

Für den Alltagsfahrer oder den Langzeitreisenden ist ein Sichtschutz oder eine Fenstermatte ein Utensil, welches sich schnell bewährt macht. Nicht nur bei grosser Sonneneinstrahlung, sondern auch bei Kälte oder einfach nur als Sichtschutz dienen die neu auf der Abenteuer Allrad 2017 vorgestellten BlidimaX® Sichtschutzmatten der Blickdicht Manufaktur. Wir durften die Fenstermatten selbst ausprobieren und sind von der Qualität überzeugt. Deshalb findet Ihr den Sichtschutz neu in unserem Programm.
Für weitere Informationen kontaktiert uns unter: info@oem-plus-tuning.com
 

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Events & Messen

Eindrücke der Abenteuer Allrad 2017

Die diesjährige Abenteuer Allrad hat ihre Pforten geschlossen und auch wir sind wieder zurück – jeder an seinen Wohnort.
Unsere Besucher empfingen wir im neu geschaffenen Zelt am Stand Z68.

Für die vielen Besuche, das Interesse an unseren Produkten und Dienstleistungen bedanken wir uns bei Euch. Wir freuen uns auf die vielen weiteren spannenden und individuellen Projekte, die wir zusammen mit Euch umsetzen dürfen.
 
Auf ein weiteres Jahr mit OEMplus und bis zur nächsten Abenteuer Allrad in 2o18!

OEMplus_Abenteuer_Allrad_Abreise
Abreise von der Abenteuer Allrad 2017

 
 
 
 

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Stories & Erfahrungsberichte

OEMplus klärt auf: Land Rover Discovery

Der Land Rover Discovery ist ein Geländewagen des britischen Herstellers Land Rover. Das 1989 vorgestellte Fahrzeug wurde unterhalb des luxuriösen Range Rovers positioniert. Im Zuge der Modellentwicklungen wurde der Discovery unter anderem mit ABS, ESP, Airbags, Automatikgetriebe, Luftfedern hinten sowie verschiedenen elektronischen Fahrhilfen ausgestattet. Der Discovery wurde somit ein Premiumprodukt innerhalb der Land Rover Produktfamilien.
Der Land Rover Discovery 4 ist das wohl am derzeit stärksten nachgefragteste Discovery Modell und wurde von 2009 bis 2017 produziert.
Der im September 2009 erschienene Land Rover Discovery 4 stellt eigentlich nicht die vierte Generation der Serie dar, wird aber von Jaguar Land Rover (JLR)  offiziell so bezeichnet. Der Discovery 4 ist eher eine modifizierte Version des seit 2004 produzierten Modells Discovery 3.
Vor allem optisch wurde der Discovery stärker an den größeren Range Rover angeglichen und erhielt auch etliche technische Verbesserungen.
Für den Discovery 4 gibt es primär Dieselmotoren, einen 140 kW (190 PS) starken 2,7-Liter-Sechszylinder-Common-Rail-Diesel (TDV6), der schon aus dem Vorgänger bekannt ist, sowie einen 3,0-Liter-V6 mit 180 kW (245 PS). Letzterer ist eine Neuentwicklung in Zusammenarbeit von PSA und Jaguar.
Das 2,7-Liter Aggregat von Ford wurde 2010 durch eine leistungsreduzierte Version des 3,0-Liter mit 155 kW (211 PS) ersetzt. In einigen Ländern, wie z. B. in der Schweiz, Polen, Schweden, Amerika, Australien und Russland, ein 5,0-Liter-V8-Benziner mit 276 kW (375 PS) angeboten. In der gepanzerten Version wird ausschließlich der Benziner verwendet.
Seit Ende 2010 ist der Discovery 4 als 256 PS starker SDV6 erhältlich, der den TDV6 mit 245 PS ersetzt. Seither ist bei den Dieselmotorisierungen die 8-Gang-Automatik von ZF serienmäßig. Durch die kleineren Schaltstufen reduziert das Automatikgetriebe den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen und ist am neuen, aus dem Jaguar XF bekannten, Automatik-Drehregler erkennbar (auch „Drive-Selector“ genannt).
Mit dem auf der IAA 2013 vorgestellten Facelift erhält auch der als V6 angebotene Benziner eine 8-Stufen-Automatik.
In Österreich existieren zwei als LKW bezeichnete Varianten mit hinter der ersten oder zweiten Reihe angebrachtem Schutzgitter. Damit lässt sich eine Einstufung als LKW (2-Sitzer) oder Befreiung der NoVA (4-Sitzer) erreichen.