Der Land Rover Discovery soll hauptsächlich als Fahrzeug für das Jagdrevier eingesetzt werden. Der Auftraggeber möchte das alle Teile möglichst unauffällig und klapperfrei verbaut werden.

Erste Ausbaustufe für die Jagd

Bevor auf die eigentlichen Kundenwünsche eingegangen werden konnte, mussten zuvor entstandene Defekte behoben werden. So wurde das bereits verbaute Doppelbatteriesystem (DBS) wegen Funktionsuntüchtigkeit entfernt. Zusätzlich zu dieser Arbeit sind sehr viele elektronische Schäden aufgefallen, die auf eine unfachmännische Installation zurück zu führen sind und behoben wurden. Dabei wurden defekte Kabel wurden, Steuergeräte ordentlich verlegt und befestigt.

Das alte DBS wurde gegen das vor-konfektionierte OEMplus DBS System ersetzt.

Die defekte Varta Starterbatterie wurde gegen eine hochwertige Odyssey Extreme getauscht. Mit dieser Batterie kann die von uns nachgerüstete Standheizung problemlos 3-4 Mal direkt hintereinander betrieben werden.

Die OEMplus Stromverteilung im Kofferraum versorgt alle Verbraucher mit Strom, die nicht original zu dem Fahrzeug gehören. Dabei ist alles so verbaut und verkabelt das es mindestens Herstellerqualität hat. So integrieren sich unauffällig in der Mittelkonsole jeweils vorn und hinten eine 4,8A Doppel-USB-Ladedose, mit der problemlos, neuere elektronische Geräte schnell geladen werden können.

 

Unter dem Fahrersitz befindet sich bereits eine Vorbereitung für ein später zu installierendes Funkgerät. Auf dem Armaturenbrett ist Strom sowie ein Halter installiert, der entweder eine Handyladeschale oder ein Navigationssystem aufnehmen kann. Im Kofferraum wurde eine zusätzliche 12Volt Steckdose installiert und mit Dauerplus versehen. Die Stromversorgung für die Kühlbox ist ebenfalls vorbereitet. Die Kofferraumbeleuchtung kann neu zusätzlich über einen Taster geschaltet werden.

Licht gehört zu einer der Spezialitäten von OEMplus. Daher hat auch dieses Fahrzeug, die sauber, im Kühlergrill integrierten, Lazer Lamps Triple-R750 Elite2, erhalten.

Eine Neuerung ist der zusätzliche Rückfahrscheinwerfer. Nach etlichen Tests ist die Wahl auf einen Scheinwerfer der Firma Baja gefallen. Der Scheinwerfer ist neben der Abschleppöse installiert und schränkt die Funktionalität der Öse nicht ein. Er kann als Arbeitsscheinwerfer vom Kofferraum oder von vorn geschaltet werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit den Scheinwerfer mit dem Rückwärtsgang zu aktivieren (nicht im Straßenverkehr zugelassen).

Baja Rückfahrscheinwerfer

 

Lichtausbeute des Rückfahrscheinwerfers

 

 

 

Für Seilwinden kommen bei uns nur hochwertige Hersteller in die Auswahl. Diesmal sollte es eine WARN Zeon 10-S sein. Diese Winde wurde bis jetzt noch nie verdeckt in einem Discovery SDV6 verbaut. Wir haben einen neuen Halter konstruiert, der diese Winde aufnehmen kann. Die Steckverbindung für die Kabelfernbedienung oder den Funkempfänger haben wir optisch dezent in die Stoßstange integriert.

Erstmaliger Einbau einer Warn ZEON 10-S an einem Discvovery SDV6

 

Verdeckter Seilwindeneinbau – unauffällig und schön

 

 

Die Delta4x4 WP Felge sowie einige weiter Akzentteile wurden schwarz lackiert, um dem Fahrzeug einen stimmigeren Look zu geben. Schwarz und unauffällig ist auch der OEMplus Unterfahrschutz und für das Revier unerlässlich, der OEMplus Kompressorschutz.

Delta4x4 WP Felge

 

In der 2. Umbaustufe wird es weitere Features geben, die das Jägerherz höher schlagen lassen…

Vorher

 

Nachher

 

 

Land Rover Discovery Seitenanblick

Überall wo unser Ungetüm steht oder vorgefahren wird, zieht es Blicke auf sich. Da mit den integrierten Scheinwerfern die diesjährigen äusseren Verbesserungen abgeschlossen sind, widmen wir uns auf die Vorbereitung auf die Abenteuer Allrad dem Innenausbau.

Innenausbau: Sitze, Batterien, Beleuchtung, Elektronik

Bevor der Discovery jedoch ausgestellt werden kann, heisst es Abschied nehmen. Für 8 Wochen müssen wir uns trennen. Die vielfach besprochenen Optimierungen stehen also an. Diese sind sehr allumfassend und betreffen die rostigen Prospeed und Kaymar Teile, die Elektronik und z.T. den bisherigen Innenausbau bis die eigentliche Arbeit anfangen kann.

Im Innenraum wurde aus dem eigentlichen 7-Sitzer ein 2-Sitzer gemacht. Die dritte Sitzreihe wich aus Gewichtsgründen einer vorübergehend installierten Spanplatte. Die zweite Sitzreihe einer Spanplatte auf der eine SnoMaster 82-D Kühlbox montiert wurde. Die 2. Batterie ist im ehemaligen Fussraum der 3. Sitzreihe untergebracht gewesen und wurde durch eine kleinere Batterie, die sich jetzt im Motorraum am Sicherungskasten befindet, ersetzt. Erweiterungsmöglichkeiten für weitere Batterien wurden versteckt in der Verkleidung der 3. Sitzreihe geschaffen. Ein An-/Aus-Schalter („Knochen“) für die Seilwinde wurde im Motorraum angebracht. Die Winde soll nur nach Bedarf Strom bekommen und geht direkt auf die 2. Batterie.

Im eigentlichen Fahrgastinnenraum wurde nach und nach die SE Ausstattung zu einer HSE Ausstattung umgebaut. Den Anfang machten die elektrisch verstellbaren und beheizbaren Sitze sowie die Ambiente Beleuchtung. Dazu musste die Mittelkonsole auseinander gebaut und mit neuen Tastern versehen werden. Die Türverkleidungen bekamen LEDs (= Ambiente Beleuchtung). Im Zuge dieser Optimierungen wurde die komplette Innenbeleuchtung auf LED umgestellt. Die Kofferraumbeleuchtung ist über einen separaten Taster bei geöffneter Heckklappe zusätzlich schaltbar.

Die Nutzfläche des eigentlichen 7-Sitzers blieb bislang ungenutzt. Daher wurde die gesamte Innenverkleidung der 3. Sitzreihe mit der eines 5-Sitzers getauscht. So kann der Raum sinnvoll genutzt werden. In der Heckverkleidung wurden ein 230V Spannungswandler und 12V Steckdosen sowie ein Schalt- und Sicherungskasten installiert. Mit extra Anschluss für die Kühlbox und zum Laden der Batterien mittels Solarpanel.

Der professionelle Einbau des neuen CB-Funk-Geräts unter dem Beifahrersitz und des Garmin Navigationsgerät findet ebenso Beachtung wie weitere neue Steckdosen im Cockpit und der Mittelkonsole.

Optimierung des Dachträgers

Zu beachten ist zudem der neue Dachträger für den Disco in Verbindung mit dem Dachzelt. Diese Konstruktion ist noch in der Testphase und wird ausgiebig getestet, ob es so bleibt oder weiter verbessert wird. Das Gewicht wurde um ca. 50% reduziert. Einen Tisch beherbergt der Dachträger als Gimmick ebenso, wie verbesserte Aufnahmen für das Dachzelt. Zu bestaunen ist der Discovery zum heutigen Stand (04.06.2017) vom 15. – 18.06. 2017 an der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen am Stand Z68.

Integrierte Scheinwerfer (TRIPLE-R 750 ELITE2) im Kühlergrill des Land Rover Discovery

Im vierten Teil unsere Serie erzählte ich bereits etwas über die Fahrzeugelektronik und die Probleme, die sie bereiten kann. In diesem Kapitel beschränke ich mich auf die durchlaufende Entwicklung mit den Zusatzscheinwerfern, und die Lösung: im Kühlergrill integrierte Scheinwerfer.

Wie bereits geschrieben, haben wir auf dem Dachträger die T24 von Lazer Lamps montiert. Der Lichtbalken sieht schon mächtig gewaltig aus, beleuchtet aber die Motorhaube aufs Gröbste und ist für den Einsatz auf der Strassen nicht geeignet. Im Gelände kann man geteilter Meinung sein. Für Schnee, Regen, Graupel, etc. eignet sich die T24 nicht und da nicht immer schönstes Wetter ist, muss man fairer Weise sagen, dass dieser Lichtbalken eher zum Protzen ist, als dass er überhaupt hilft. Er ist so hell, dass man auf der Strasse (wo er ja nun auch keine Zulassung hat) das Fernlicht des Gegenverkehrs weit überblendet und man entgegenkommende Autos nicht sehen kann.

Die Abhilfe: integrierte Scheinwerfer

Was ist also nun die Lösung? Bei früheren Fahrzeugen hatte ich Zusatzscheinwerfer mittels einer Metallplatte hinter das Kennzeichen gesetzt. Das ist aufgrund der neuen Stossstange und auch der Seilwinde nicht möglich. Abgesehen davon, ist das Kennzeichen jetzt seitlich und nicht mehr mittig zentriert.

Somit blieb nur noch die Lösung im Kühlergrill integrierte Scheinwerfer zu installieren. Den passenden Halter und die Kabelsätze sind erst seit 2016 durch OEMplus auf dem Markt gebracht worden. Somit war klar, dass die Lösung zur Unterstützung des Fernlichts, welches für die meisten Zwecke völlig ausreichend ist, die integrierten Scheinwerfer sein sollen. Das Schöne an dieser Lösung ist zudem, dass diese Scheinwerfer für den Betrieb auf auf öffentlichen Strassen zugelassen sind.

In unserem Fall wurden zwei Lazer Lamps Triple-R 750 Elite2 verbaut. Diese geben einen guten Mix für den on- und offroad Einsatz. Für die Streuung des Lichtkegels können sie mit einem 10-15° Streuwinkel ausgestattet werden. So wird das Licht ein wenig breiter, was beiden Einsatzzwecken zugute kommt.

 

Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel mit aktiven integrierten Scheinwerfern (Lazer Lamps Triple R 750 Elite2)
Lichtkegel ohne aktiven integrierten Scheinwerfern